Bauhaus-Universität Weimar

477 
eine Art von Trichter , der (ich bald in einen Zwifi-hen- 
kieferiack, welcher fie in den Mr.nrl führt, bav, na- 
mentlich bei den giftigen Schlangen, in die äufsere vVand 
der Nafengrube endigt. 
Hierauf folgen die phyfiologifchen Verfucbe, wor¬ 
aus fich die Ausfonderung der Thränen in den Unter- 
augenlidl’ack ergiebt. Diefc wurden theils durch Ver¬ 
letzungen der Augenliderhornhaut , wobei die Thränen 
9—io Tage lang durch diefe Fiftel ausflolfen, bald 
durch Verftopfung der Ausführungsgänge dargethan, 
wobei fich die Thränen in dem erweiterten Theile des 
Sackes anhäuften. 
Aus allem ergiebt fich mit Sicherheit, dafs die 
Schlangen keineswegs der Thränenwerkzeuge entbeh¬ 
ren, fondern dafs fie beträchtlich viel Thränenfeuch- 
tigkeit vor dem Auge haben, welches unter einem durch- 
fichtigen und feftlitzenden Augenlide beweglich ift, dafs 
diefe Feuchtigkeit und die fackfürmige Bindehaut die 
Bewegungen des Auges lehr begfmlUgen. 
Uebrigens hatte einer von uns kürzlich diefelbe 
Entdeckung gemacht und nur noch nicht öffentlich 
mitgetheilt. 
XXXI. 
Gautier über die Haut des Elephanten- 
rüffels. (J. de phyßque. T. 90. p. 421.) 
XDie Lederhaut des Elephantenriifl’els ift 3—4"' dick, 
an ihrer äufsern Fläche warzig und von der Überbaut 
bedeckt. 
Die Warzen find |— \“' hoch und breit, und ge¬ 
wöhnlich fünfeckig, fpitz, bisweilen abgeftutzt. Die 
durch Maceration getrennte Oberhaut zeigt entfnrechen- 
da Vertiefungen.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.