Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über einen Wasserkopf: Aus dem Engl. im Nouveau Journal de Méd., T. IV, p. 283
Person:
Glover
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit14885/3/
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fc'nien die Mutter zu erkennen ; der Harn flofs reichlich, 
alles günftige Zeichen. 
Am 2 llten März hielt der Kopf in der erften Ge¬ 
gend 19, in der zweiten 20", fo dais er in zehn Ta¬ 
gen ungefähr ,auf den DurchmelTer, den ich am i 7len 
December gefunden halte, zurückgekommen, und die 
Gefundheit beffer geworden war. 
Vom 2lft.en— 2 alten aber trat in Folge eine Indi- 
geftion Cholera ein. Es hatten zwei bis dreimal Krämpfe 
Statt gefunden, die Abmattung war lehr grofs, und 
das Saugen war nur bei [Jnterftützung des Kinnes mög¬ 
lich. Ich gab beruhigende und abforbirende Mittel. 
Am 23ften 19 Krarnpfzufälle in 24 Stunden. 
Am 24ften und 251'en zwei in 24 Stunden. 
Vom 26ften — 2911011 Eefferung, Aufhoren der 
Krämpfe. 
Mit dem Verfchwinden der Cholera trat neue 
Wafferanhäufung ein. Doch hoben Geh bis zum 141011 
April die Kräfte, 
Jetzt war eine neue Operation nöthig, die aber 
wegen Verwachfung der Schuppennath, in der rechten 
Seite der Kranznath, gleich weit von der Schuppen- 
und Pfeilnath gemacht wurde. Wie früher, entleerte 
ich, ohne merkliche Blutung, etwas über 1 Nöfsel 
Walfer. Die Entleerung war vollkommner als früher- 
hin, die Haut fank ftärker zulammen, und die grofse 
Fontanelle konnte ein Hühnerei einnelimen. Das Kind 
wurde biafs, der Puls fank merklich, es traten Uebel- 
keiten und grofse Schwäche ein. Doch verfchwanden 
alle cliefe Zeichen nach Anlegung der Binde und dem 
Genufs der Milch. Auch war das Schielen vermindert. 
Am I4ten—isten Wohlbefinden, doch fchon am 
I5ten war der Kopf wieder voll Walfer. Durch die 
Wunde flofs kein Waffer ab. 
Am
        

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