Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Beschreibung der Zähne des Delphinus Gangeticus: Philosof. Transact., 1818, p. 417
Person:
Home, E.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit14841/3/
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Kiefers felbft eîngefenkt fini!. Der untere Theil hat 
keinen Schmelz. 
Die Veränderung der Geftalt des Zahnes durch 
langen Gebrauch ift hier auffallender als bei den mei- 
ften andern Zähnen, indem der vollkommne Zahn eine 
ziemlich l'charfe, mit Schmelz bekleidete Spitze, der 
halb abgenutzte einen krummen, ftumpf fchueidenden 
Rand hat. Die Vorderzähne haben mehr mit Schneide¬ 
zähnen Aehnlichkeit. Die ganze Zahl in allen Kiefer- 
hühien ift 120, was genau mit Roxburgh's Befchrei- 
bung übereinkommt, und be weift, dafs diefe Stücke 
wirklich dem Delphinus gangeticus angehören. 
XÎIT. 
Ueber den Ban der Giftzähne der Schlangen, 
von Th. Smith. (Phil. Transact. igi8. 
p. 471 ff. ) 
Eine genaue Unterfucbung der Giftzähne der Schlan¬ 
gen, zeigt längs ihrer gewölbten Fläche eine Spalte oder 
Nath, die fich von der Oeffnung an ihrer Grundfläche 
bis zu der an der Spitze erftreckt. Dies ift die Folge 
einer ungewöhnlichen, wie ich glaube, gänzlich unbe¬ 
kannten Bildung, welche von der Entftehungsweife die- 
fer Zähne herriihrt. 
Ich wurde durch die Schädelknochen einer Cobra 
de capello hierauf aufmerkläm gemacht. Schon vor 
einigen Jahren hatte ich diefe Spalte an den Giftzähnen 
der gewöhnlichen Viper entdeckt, wo fie durch die 
Lupe ficlubar ift, dennoch fcheint fie von allen Schrift- 
ftellern überfehen worden zu feyn, die, was die ße- 
fchreibung des Baues der Gift zähne betrifft, Vilnius 
nicht übertroffen haben, der fchon ihre Höhle kannte.
        

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