Bauhaus-Universität Weimar

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chen, den Zeichen, welche die Gegenwart derfelben 
im lebenden Me nie he n verra u then lullen, nachzufpü- 
ren, Mittel aufzufmden, wie folche krankhafte Er- 
zeugnifl'e unfchädlich gemacht werden können, blieb 
fpäteren Zeiten aufbewahrt. Oitne Kenntnifs zu ha¬ 
ben, dafs es wirklich folche Dinge giebt, würde ge- 
wifs Niemanden eingefallen feyn, fielt auf folche For- 
fchungen zu legen. 
So viel alfo einftweilen, denn mehr könnte ich 
leicht hinzufügen, als Befcheid für diejenigen, welche 
da glauben, das helminthologifche Studium wäre 
eitel Guriofität, und die. Aufftellung einer reichhalti¬ 
gen Sammlung von Helminthen blofse Prahlerei uni 
dem gaffenden Publicum einige taufend Gläfer, in 
denen es dem gröfsten Theile nach nicht viel fleht, 
zur Schau auszui’tellen. Dixi et falvavi animam 
meant. 
XL 
Dr. A. Jacob, Lehrer der Anatomie zu 
Dublin, über eine noch nicht befchrie- 
bene Haut im Auge. *) (Philof. Transact. 
18 * 9. P- 3°° ff-) 
Die Anatomen befchrieben die Netzhaut als aus zwei 
Theilen, der äufsern markigen Ausbreitung des Seh¬ 
nerven und einer innern membranöfen oder Gefäfslage 
gebildet; alle aber, mit Ausnahme Albin's und einiger 
Schüler von ihm gaben an, dafs die erfte nicht als 
1) Eine Anzeige diefer Entdeckung f, in diefem Archiv, Bd. 
S. 6o8,
        

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