Bauhaus-Universität Weimar

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durchaus nicht, auch wird der Mangel derfelben am 
Orbitalrande fchon durch die Schärfe deffelben an¬ 
gedeutet. 
b. Fulicariae, N. 
Bei fämmtlichen einheimifchen Gattungen der Fuli- 
carien, welchen ich auch die, von den Herodien fehr 
verfchiedenen, Kraniche, wegen mancher erheblichen 
anatomifchen Uebereinftiminung beizähle, fand ich die 
Nafendriife am obern Orbitalrande, und zwar meift hin¬ 
terwärts ziemlich weit heruntergezogen und in der hin¬ 
tern Strecke gewöhnlich am breiteften. Sie liegt in die- 
fer hintern Strecke etwas (mehr oder weniger) auf dem 
Stirnbeine auf, läfst aber keine beftimmte Spur ihres 
Sitzes am Knochen zurück, indem fie mit ihrem innern 
Rande fcharf zugefchliffen ift. Auf der Oberfläche ift 
die Drüfe fehr glatt, ohne alle Furchen. Sie hat meift 
ungefähr mittlere Grüfse. 
Fulica arm. Hier ift fie grofs, zumal hinterwärts 
fehr breit, aber abgerundet, da aufliegend, nach vorn 
zum Superciliarvorfprung des Thränenbeins hin fpitz 
zulaufend. Ich fand fie bei keiner der übrigen Gattun¬ 
gen und Arten fo entwickelt. 
Gallinula chloropus (Fulica chlor. F.J. Viel klei¬ 
ner, fcliwäclier, fchmäler als bei Ful. atra, doch hin¬ 
ten auch breiter. 
Crex. Schmal, am Orbitalrande, kaum auflie¬ 
gend; bei Crex vera (Rallus Crex L.) ziemlich gleich 
breit, hinten fpitz; bei Crex Porzanci hinten etwas 
breiter. 
Rallus ar/uaticus. Wie bei Crex Porzctnu. 
Grus vera (Ardea Grus L.). Faft wie bei Ci ex 
vera, jedoch hinten fchmäler, fpitziger, nach vorn am 
breiteften und reicht noch in die Kieferhöhle.
        

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