Bauhaus-Universität Weimar

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mit denen fie Lamarck fogar vereinigt. In der That 
find ihre Brufiringe getrennt und diu Flügel gehören 
nicht dem zweiten, fondern dem dritten Ringe an, wie 
dies der Fall feyn müfste, wenn fie denen der Dipteren 
entfprächen. Dann wären die unvöllkommnen Spuren 
der Anhänge des zweiten Ringes Andeutungen der Flü¬ 
geldecken , was auch fchon K it by annimmt, und die 
Abwefenheit der Balancierftangen bewiefen, an deren 
Stelle fich wahre Flügel finden. 
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Ueber den Uebergang von Queckfilber in 
das Blut, von Dr. Rhades. 
Im gten Bande des Archivs für die Phyfiologie von Reil, 
machte Autenriech einen Auszug einer Inaugural Dif- 
fertatron von Zeller bekannt, der unter feiner Leitung 
mehrere Verhiebe mit Thieren über die Frage anftellte; 
Ob äufserlicb eingeriebenes Queckfilber im Blute der 
Thiere wiedergefunden werde. Autenrieth ift der Mei¬ 
nung , dafs diefen Experimenten zufolge die Frage beja¬ 
hend beantwortet werden miifle, und lucht feine Be¬ 
hauptung darauf, dafs man von vier I liieren, von wel¬ 
chen keinem innerhalb einer Zeit von 6 — 9 Tagen 
mehr als 3xjv unguent, hydrarg. einer, ex Pharmarop. 
Wirtemberg. eingerieben wurden, nach ihrem an den 
Folgen der Oueckfilberkrankheit erfoigendeni lode das 
Blut fammelte, welches getrocknet dem Gewichte nach 
eine Drachma betrug, the auf dem Wege der trockenen 
Deftiliaüon in der Vorlage — f regulinifchen Queck- 
filfaers lieferte. 
Doch fchon damals, als dieler Auffatz crfchien, 
antftanden bei mehreren Berliner Aerzten grofse Zwei¬ 
fel gegen den ausgelprochenen Satz, tlieils, weil ihnen 
eine
        

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