Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über die Uebereinstimmung der Körperringe der erwachsnen sechsfußigen Gliederthiere: Entomozoa hexapoda, Bullet. de la societ. philom., 1820, p. 33 ff.
Person:
Blainville
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit14823/8/
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mit denen fie Lamarck fogar vereinigt. ïn der That 
find ihre Brufiringe getrennt und diu Flügel gehören 
nicht dem zweiten, fondern dem dritten Ringe an, wie 
dies der Fall feyn müfste, wenn fie denen der Dipteren 
entfprächen. Dann wären die unvolikommnen Spuren 
der Anhänge des zweiten Ringes Andeutungen der Flü¬ 
geldecken, was auch fchon Kit by annimmt, und dja 
Abwefenheit der Balancierftangen bewiefen, an deren 
Stelle lieh wahre Flügel finden. 
XL 
Ueber den Uebergang von Queckiilber in 
das Blut, von Dr. Rhades. 
Im 8ten Bande des Archivs für die Phyfiologie von Reil, 
machte Autenrieth einen Auszug einer Inaugural Dif- 
fertation von Zeller bekannt, der unter feiner Leitung 
mehrere Verluche mit Thieren über die trage anftelite; 
Ob äufserlich eingeriebenes Queckfilber im Blute der 
Thiere wiedergefunden werde. Autenrieth ift der Mei¬ 
nung, dafs diefen Experimenten zufolge die trage beja¬ 
hend beantwortet werden muffe, und lucht feine Be¬ 
hauptung darauf, dafs man von vier thieren, von wel¬ 
chen keinem innerhalb einer Zeit von 6 — 9 Tagen 
mehr als 3xiv unguent, hydrarg.einer, ex Fhnrmacop, 
Wirtemberg. eingerieben wurden, nach ihrem an den 
Folgen der Oueckfilberkrankheit erfolgendem Tode das 
Blut fammelte, welches getrocknet dem Gewichte nach 
eine Drachma betrug, die auf dem Wege der trockenen 
Deftiliation in der Vorlage — § regulinifchen Qu eck- 
iilbers lieferte. 
Doch fchon damals, als diefer Auffatz crfchien, 
antftanden bei mehreren Berliner Aerzten grofse Zwei- 
fel gegen den ausgelprochenen Satz, theils, weil ihnen 
eine
        

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