Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über die Uebereinstimmung der Körperringe der erwachsnen sechsfußigen Gliederthiere: Entomozoa hexapoda, Bullet. de la societ. philom., 1820, p. 33 ff.
Person:
Blainville
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit14823/2/
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Ringe hat, wenn man den Kopf als einen anfieht; nämlich 
l/diefen und 2,3,4 als Bruftkaften; 5—14 als Unter¬ 
leib ohne wahren Schwanz, als das letzte Glied ; a) dafs 
jeder Ring als aus zwei mehr oder weniger vereinigten 
Bögen zulammengefetzt angefehen werden kann, deren 
jeder felbft wieder aus einem mindern und zwei Seiten* 
ftücken beftehen kann, und dafs bisweilen die Halbrin¬ 
ge fielt durch Seitentheile verbinden, welche die Ath- 
Bei allen JKolenptere/i nun ift der zweite, auf den 
Kopf folgende Ring ganz tollftändig, immer oben und 
unten lichtbar und zwifchen dem Kopfe und dem dritten 
Ringe lehr beweglich. Sein unterer Bogen trägt immer 
das erlte Fufspaar. Dies ift das Brui'tfchild der Ento- 
mologen. 
Der dritte und vierte fcheinen, vorzüglich oben, 
wenig abgefondert, weil fie immer durch die Flügel be¬ 
deckt, find; werden aber diele weggenommen, io er- 
lcheint der obere Halbring des dritten aus einem, oft 
ganz häutigen Mktelftüeke zufammengefetzt, lias fielt 
bisweilen ftark verlängert, das Schildchen der Entomo¬ 
logen. Jedes Seitenftück tragt einen vordem Hügel 
oder die Flügeldecken. 
Der untere Halbbogen erweitert fielt in der Mitte, 
verlängert lieb zuweilen nach vorn in eine Spitze, und 
bildet den vordem Theil des BrufcbeinS. Er trägt das 
zweite Fufspaar und wird durch das Seitenftück mit dem 
obern verbunden. Der vierte ift ihm l’elir ähnlich, nur 
in feinem obern Theile weit membranöfer. Das Mittel- 
ftück der untern Hälfte verlängert lieh zuweilen lehr 
weit unter den Hinterleib, fo dafs diefer hier kurzer 
als oben erfcheint. Diefer Ring trägt oben das zweite 
FJügelpaar, unten das dritte Fufspaar. 
Diele Ringe lind unter einander wenig, lelblt gar 
nicht beweglich.
        

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