Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kleine Beiträge zur vergleichenden Anatomie und Physiologie
Person:
Greve, B. Cl.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit14818/2/
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gend eine Spur von den Näthen gefunden, welche das 
Os intermaxillare von den übrigen Knochen des Schä¬ 
dels trennen; doch waren alle diele Schädel von folchen 
Subjecten, welche fchon angefangen hatten, auf den 
Kaub auszugelien. Es ift allo möglich, dafs diefe Kä¬ 
the bei den ganz jungen faugenden Thieren noch nicht 
verwachfen find. 
Merkwürdig ift die Verfchiedenheit in der longi- 
tudinellen und transverfellen Crifta am Schädel diefes 
Thiers, und zwar fowohl bei jungen als alten Subjecten. 
An einem Schädel von einem altern Thiere finde ich 
beide gleich fchwach, kaum Spuren davon; an einem 
andern nur die transverfelle ausgewirkt; dagegen find 
an zweien Schädeln von einem alten und einem jungen 
Thiere, beide ziemlich, und an einem fünften von ei¬ 
nem fehr alten Iltis, beide gleich ftark ausgewirkt. 
Felis Catus dom„ An den Schädeln von neuge- 
bornen und ein-, drei-und zwölfjährigen Katzen, finde 
ich durch eine fehr deutliche Natli vereinigte Scheitel¬ 
beine ; dagegen am Schädel eines achtzehnjährigen Ka¬ 
ters find beide zu einem einzigen Knochen verwachfen. 
Ccinis familiar is dom. Mehrere Schädel vonMops- 
und Baftardmopshunden, fo wie von Piraneen (E. f. d. 
flammeus) aus dem reifem Alter zeigen ein durch eine 
ftark zackige Nath deutlich in zwei Hälften getheiltes 
Scheitelbein, und überhaupt fait keine Spur von einer 
longitudinellen und transverfellen Crifta. 
Mus arvenßs, Rattus und Mufculus. Am Schä. 
del einer nicht alten Feldmaus, finde ich die beiden Stirn, 
beine, welche nach Cuvier bei den Nagern getheilt blei¬ 
ben follen, völlig unter einander verwachfen. Alle iibri- 
gen Näthe des Schädels find noch fichtbar. Auch find 
hier fowohl als am Schädel einer alten Katze und einer 
Maus die Scheitelbeine doppelt.
        

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