Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Untersuchungen über die Fötushüllen: Aus den Mém. de la soc. méd. d'émulat., Ann. VIII, 1817, p. 1-64
Person:
Dütrochet
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit14741/19/
Dotters, fort (Tern auf ihm. .Der Kopf, (Tie Grundlage (Ter 
Spirallinie, rühre auf dem Dotter, wogegen bei andern 
Schlangen die Spitze, der Schwanz in der Vertiefung def- 
felben liegt. Der, fehr nahe am After ent ff.ringende 
Nabelftrang ging durch die Achte der Spirallinie, und von 
den Gefäßen gingen- einige an das Chorion und die mitt¬ 
lere Haut, andre an den Dotter. 
Eier der gr ü ne n Ti i de c hfe. 
Am iften Auguft bekam ich Heben, wegen der Nähe 
üer Eid«eilfe vermuthiieh frifch gelegte Eier. Die weifs- 
Ik'.ie Schale war, wie die der Schlangen, weich. Unter 
d'.'tVr lag da- , nicht damit Verbund ne Chorion, zwifchen 
cl .'forn und 1er muttern finit eine durehlichtige , fadige 
HäfiDkeit. Die mittlere Haut umgab Amnion und Dot¬ 
ter. Der völlig gebildete Fötus lag in einer Dotterver- 
tiel' ng. 
A n igten September fand ich an zwei, auch in der 
Erde gehmdnen Eiern Folgendes, 
Das Ch.o-ion hing left an der Schale, die es ganz 
»»kleidete. Die, von ihm durch eine durehlichtige Flüf- 
ligkeit getrennte, fehr dünne, mittlere Haut umgab den. 
Fär.is und Dotter eng. Jene beiden, durch die FJiifhg- 
kett getrennte Häute hingen oben nur durch die Nabeige- 
[äfsftä-irkne, unten durch die l'er bindungïft eile der Wände 
der entwickelten Allantois zulammen. Ich nenne den, 
(inch Chorion und mittlere Haut gebildeten Sack Allan- 
tdi, weil ich für diefc Anlicht, oeftiernte Beweife habe. 
Der gekrümmte Fötus Dg in dem, wenig von ihm 
entfernten Amnion zur Hälfte in einer Vertiefung des 
Dotters verborgen, mit dem Rücken gegen den Grund 
derleiuen gewandt. Der NabeKtrang war kaum -H" lang. 
Die Ge false der Allantois und des Dotters waren ganz 
verfchieden , und verhielten lieh wie bei den Schlangen. 
Ich Iahe nur eine Nabelpulsader, die vom Nabel über ei¬ 
ne iängiiehe, mit einer Fiüfiigkeit angefüllte Harnblafe 
iu das Becken herabftieg. Aus der, durch ihr hmtetes 
Ende an den After gehefteten Blafe drang der Harnftrang 
in den Nabelftrang. Dueckli her drang aus der Harnblafe 
in ihn, und durch fein eutgegeogelc;v.tcs Ernte hervor, fo 
dafs itch alio feine Oeffnuiig auf der Oberfläche der mitt-
        

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