Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Beobachtung einer Unvollkommenheit des Sehvermögens: Med. chir. Transact., Vol. IX, p. 359 ff.
Person:
Nicholl, Whitlock
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit14640/3/
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Kin Nachbar von mir um] Verwandte von' ilim 
haben einen ähnlichen Fehler, er will aber nichts darüber 
lehren'en. “ 
Auf diefe Darftellung fandte ich dem Verfaffer ein 
vveifse- Papier, auf welchem neben einander ein grüner 
und ein rother Kreis gemahlt waren, mit der Bitte, bei 
einem harken Kerzenlichte harr, bis zur L rtnudung dfs 
Au es, auf den roihen zu feiten , dam, nach Wegnahme 
delleiben, mit hnlbverh-hiollenen Augen in das Liebt 
za blicken, und Achtung zu geben, ob lieh auch fo ein 
Fie le zeige, und von welcher Farbe er fey, daun dat 
fei be mit dem grünen zu ihn«. Bekanntlich lieht ein 
gewöhnliches Auge unter dielen Umhänden nach Weg¬ 
nahme des (Legenhaiides unter et itérer Bedingung einen 
grünen , unter letzterer einen roihen Fleck. 
Als Antwort erhielt ich Folgendes: 
„ Nach Wegnahme der gelürhten Flecke fahe ich 
durchaus keinen Fleck im Umlange des Lichtes. Meine 
Augen werden fei bit durch halbhündiges Sehen in das 
Licht nicht trübe, fchmerzen aber lehr, und werden 
erh nach dem Schlafe borg hellt. Fa ft alle meine be¬ 
kannten aber laben die von Ihnen angegebenen Etfcbei- 
nungen, wenn lie die Flecke l — 2 Minuten lang ange- 
félin hauen.11 
6. J. Vofc Beobachtung eines, durch Ab- 
zapfen des Waffers glücklich behände!, 
ten Wa ITerkopfes. (Med, ebir. Transact. T,IX. 
P- 354 ff-) 
Am rr. Juli 1817 wurde ich durch einen meiner 
Kollegen zur gemeinfchaftlichen JBeiidhiigung eines weit 
vovgeiehiittemui Wafferkoples aulgelordert. Der Kopf 
des iiebenwöehentliohen Kindes war 2—3 Mal gröber 
als gewöhnlich. Die Verknöcherung fehlen feit der Ge¬ 
hurt, bald nach welcher die Vergröberung angelangen 
hatte, nicht bedeutend vorgelehritten zu feyn. Wäh¬ 
rend der behänd»« heb vei mehrenden Ausdehnung war 
der Kopf fo durchlielitig geworden, dafs er, zwilchen
        

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