Bauhaus-Universität Weimar

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.linke Seite ties Hildes, cliefem ähnlich würde der Fötu» 
zwar äulserlieh, wegen der feillichen Gleichheit, unge¬ 
fähr cliefelbe Bildung zeigen als die Mutter; im Innern 
dagegen eine aulsetordentliche Mifsbiidung, Umkeh¬ 
rung der Eingeweide; denn der Fötus hat zwar im 
klebrigen eine der Mutter entgegengeletzte Lage, doch 
liegt feine rechte Seite gegen die rechte, leine linke, 
gegen die linke der Mutter, auch hier ift die Gleichung 
jiur oberflächlich. 
Als ein befferos Bild für den Act der Empfangnifs 
könnte man vielleicht das durch zwei einander gegen¬ 
über gehellte liohlfpiegel aus dem Brennpunkte des er- 
{lern in den des zweiten mit Umkehrung übergetragne 
leuchtende und erwärmende Bild eines in jenem befind¬ 
lichen leuchtenden und erwärmenden Körpers, z. B. 
einer Lichtflamme an feilen , oder noch treffender (fo- 
fern im thierifchen Körper kein Licht erfcheint, fo- 
fern auch die Wirkung durch dazwifeben liegende 
dunkle Körper hindurch gehl) die unßohthare Rück- 
werfung der ftrahlca len Warme nach Scheele’s und 
l'j'-i-ci's Veriuchen durch zwei liohlfpiegel, wo die 
Brennkraft eines, itn Focus des erben befindlichen er¬ 
wärmten, jedoch nicht leuchtenden Körpers, z, B, 
einer, nicht bis zürn Glühen erhitzten eifernen Kugel, 
von defien concaver Fläche parallel gegen den zweiten 
jrefleciirt, von ihm empfangen, im Brennpunkte ge¬ 
fummelt, liier Entzündung bewirkt; indem auch hier 
wo 1er Licht mit wirkt, noch dazwischen gekeilte dunkle 
Körper die Wirkung vernichten, Doch auch fo ift für 
das Problem des erjten Kehns bei der epigeaefis kein 
Analogon gefunden; fie bleibt dunkel wie generado ae- 
(julpnca die Erfcbaffung der Welt aus dem Nichts, 
Es vergeht, von der Befruchtung bis zum erften 
Erfchejneu eines Thierembryo eine beträchtliche Zeit.
        

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