Bauhaus-Universität Weimar

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b. Unt erf ch en kel f tr e ckerj 
Von den drei oberflächlichen hat die Sehne dtj 
geraden nur einen Kopf, der innere ift klein und fchwe 
von dem geraden zu unterfcheiden, der tiefe ift deutlidi 
getrennt. 
c. Anzieher 'des Unterfchenkels. 
1) Der Schneidermuskel ift fehr lang, Verhältnis 
mafsig breit. 
2) Der fchlanke Schenkelmuskel verdient diefei 
Namen nicht. Er ift faft viereckig, fehr grofs, komm 
faft vom ganzen Scham - und Sitzbein, und heftet fleh a 
das zweite Viertheil des Schienbeins. Zieht den Unter 
fchenkel fehr kraftvoll nach innen. 
d. Beuger des Unterfchenkels. 
1) Ein äufserer vorderer kommt vom Sitzknorrej 
geilt längs der äufsern Oberfchenkelfläche an dei 
Schienbeinhöcker, und unter diefem an die Unter 
fchenkelbinde. Beugt uen Unterfchenkel und zieht ihn 
nach aufsen. Er entfpricht unftreitig dem zweibäuchi- 
gen, ungeachtet er lieh nicht an das Wadenbein heftet, 
2) Der halbfehnige entfpnngt miter diefem, von 
den eilten Schwanzbeinen und dem untern Theile des 
Hüftbeines, geht unter dem Anzieher ties Oberfehen- 
kels weg und heftet fleh zvvifchen dem fchlanken und 
dem folgenden an das Schienbein, welches er beugt. 
3) Der halbhäiitige, ein fehr länglicher Muskel, 
kommt, vom fchlanken Schenkelmuskel bedeckt, vom 
abfteigenden Schamafte und dem auffteigenden Sitz- 
beinahe, geht an das obere Ende der innern Schien¬ 
beinfläche, fo dafs er die eigentlichen Schenkelanzieher 
und den halbfett ni gen bedeckt. Beugt den Unter- 
fchenkel und zieht ihn nach innen.
        

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