Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über die Gelenkschmiere des Elephanten: Journ. de pharmacie, T. III, p. 289, Thomson's Annals, No. 68, p. 120
Person:
Vauquelin
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit14560/1/
60? 
Schon vor geraumer Zeit haben Fourcroy und ich 
einen Fifchftein von derfelben Befchaffenheit unterfucht. 
(Ann. du muf. Vol. IO. p. 179.) 
5. V auquelin über die C elenk Tch miere de® 
Elephanten. (Journ. de pharmacie. T. III. p. 289. 
Thomfon s Annals No. 68* p* 120.) 
Die Refultate von Margueron s Analyfe der Gelenk* 
fchmiere des Ochfen finden lieh in den Ann. de Chimie 
Vol. 14. p. 143. Er fand üe aus f Waffer, Eiweifs in 
zweierlei Zuftänden, falzfaurem Natron, kohlenfaurera 
Natron und phosphorfautem Kalk gebildet. Die KefuI* 
täte von Vauquelin s Verfuchen über die Gelenkfchmiere 
des Elephanten lind folgende : 
Sie unterfcheidet iich nicht von der des Odilen, 
enthält aber, wie diefe, eine, von dem, den gröfsten 
Theil derfelben bildenden, Eiweifs verfcliiedenetliierifche 
Subftanz, die weder durch Wärme, noch Säure, 
wohl aber durch Gerbeftoff gerinnt. Diefe mufs man als 
vom Eiweifs veiTchieden anfehen, man müfste denn an¬ 
nehmen, dafs die Eigenfchaften deffelben durch dia 
Wärme und die Gegenwart der darin enthaltenen Salze 
abgeändert werden. 
Einige Verfchiedenheit bieten die Salze dar, die 
nach Vauquelin falzfaures Natron und Kali, unvollkommen 
kohlenfaures Natron, ohne Spur pbosphorfaurer Ver¬ 
bindungen, find. Doch nimmt Fauquelin die Auwefenheit 
von Kalk an, der wohl mit Phosphorfäure verbunden ift. 
Boftock unterfuchte eine, aus einer in der Nähe des 
Ellenbogengeienkes befindlichen Wunde gewonnen» 
Flüfligkeit, die für trelenkichmiere gehalten wurde. 
Sie beftand aus Eiweifs, das zum Theil fliifbg, zum 1 heil 
halb geronnen w:>r, einer ungerinnbaren Subltanz, oder 
dem IVlucp - Exttactiv hoffe, de», nach leinen und Manet’s 
Verfuchen, immer in der eiweifshaltigen Flüfligkeit vor¬ 
kommt. Die Salze fchieneulich nicht von denen des Biut- 
waffers zu untericheiden.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.