Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber die ersten Spuren des Knochensystems und die Entwicklung der Wirbelsäule in den Thieren
Person:
Schultze, C. A.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit14531/26/
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zu breiter werdendes, in feinem breilern Theile nach 
oben umgebogenes Blatt verfehmolzen. 
Der in feiner äufseren Bildung den Grätenfifcben 
näher flehende Meerenge1, Squatina laevis (Cuv.) weicht 
auch riickfichtJich der Wirbelfäule bedeutend von den 
Haien und Kochen ab *). Die Wirbelkörper find kurz, 
ganz ohne die mittlere Einfchniirung, die beiden meiften 
Fifchen wie bei den vorigenStatt findet; daher find die trich¬ 
terförmigen Höhlen lehr flach ; die Z wifchen wirbelbänder 
find l'o kurz, dafs man ihr Vorhandenfeyn nur durch einen 
feinen Streifen wahrnimmt. Die Halswirbel find zwar 
deutlich getrennt, aber lehr breit, befonders durch 
ihre harken Ouerfortfätze, welche auch in den Rü¬ 
ckenwirbeln eine ununterbrochene Leihe bilden; hier 
find zwifehen je zwei Ouerfortfätze die Rippen einge- 
ichoben, die alfo wie bei den hohem Thieren an der 
Verhindungsftelle zweier Wirbel liegen. Die oberen 
Bögen entfprechen in den zehn vorderen Wirbeln den 
Körpern an Zahl, von da an aber findet diefelbe An¬ 
ordnung als bei den Haien Statt. Im Schwanztheile 
find die über den Bögen liegenden Knorpelftitcke lehr 
hoch und breit, lb dafs einer drei bis vier Wirbeln 
entl'pricht; unter jeder Rückenfioffe bilden lie zwei 
breite Kuorpelblälter, worauf fechs Phalangen einlen¬ 
ken. Da wo die Schwanz Hoffe anfängt, verlängern fie 
fich oben und unten beträchtlich, und nehmen nach 
hinten zu allmählich ab, wodurch das Ende der Wirbel- 
faule eino keilförmige Geftalt, wie bei den Haififchen, 
erhält. 
i) Leider ift das F.xemplar das ich vor mir habe, noch feint 
jung, lo|" lang.
        

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