Bauhaus-Universität Weimar

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z'.wifchen dem Grade der Entwicklung die fer Theile und der 
'Nervenenden zwingt faß Zu der Annahme eines Caufalnexut 
Suvifchen beiden Erfcheinungen. 
Etwas verfchieden, aber nicht weniger regelmäßig 
ift die Beziehung der übrigen Organe. Der (faft) allge¬ 
meine Mangel des Herzens mit häufiger Anwesenheit der 
Brufthöhlenwände macht die Annahme einer, nach feiner 
Ortsverrückung eingetragnen Zerftörung deffelben unftatt- 
haft. Nach einigen Beobachtungen foheint es beftimmt 
durch Mangel an Ernährung zu verfchwinden. Da fein 
Mangel immer mit Zerflörung des verlängerten Markes 
zufarnmenfällt, und es bei unvollkommner Acephalie, wo 
fielt das verlängerte Mark und der Lungenmagennerv fand, 
bisweilen vorhanden war, fo roufs man feine, fo wie der 
Sinnorgane und der Muskeln Zerftörung als Folge der 
Zerftörung des Mittelpunktes anfehen, von welchem fein 
Nerv abgeht, d. h. des verlängerten Markes und des Lun- 
genmagennerven. Auch kann feine Zerftörung bei fehr 
ausgedehnter Vernichtung des Rückenmarkes, welche die 
der Brufthöhlenwände bewirkt, eine Folge feiner Orts- 
verfetzung feyn. 
Das G efetz für die Zerftörung der Lunge, und die 
Art, wie fie gefcliieht, ift etwas fchwer aufzufinden. 
Wird fite durch den Mangel des zehnten Paares oder des 
Herzens, und in beiden Fällen durch Atrophie bewirkt, 
oder ift fie cine Folge der Zerftörung der Bruftwände und 
der Otsveränderung der Lunge? letztere* wohl nicht, da 
man dieLimgen mit Integrität derBruftliöhle fehlen fahe. 
Selbft mit Herznmngel fand man dagegen die Lunge, fo 
dafs fie iiteils ohne diefes Organ beftehen kann, tbeils 
die Urfachen, welche die erftere Abweichung begründen, 
nicht nothwendig auf die Lungen wirken. 
Dagegen fällt Mangel der Leber und Milz fo beftändig 
mit Herzmangel, und fdbftda, wo die Bruftwände und das 
verlängerte Mark voritanden find, zufammen, dafs man 
ihn als Folge des Ilerzinangels anfehen kann. Und fän¬ 
den lieh in diefen Fallen nicht oft auch Drüfenim Unter¬ 
leibe, fo möchte man jene Zufammenfetzung an das all¬ 
gemeine, durch die vergleichende Anatomie begründete 
Ge fetz knüpfen, dafs eine Bedingung zur Entftehung 
driiliger Organe die Anwesenheit eines Herzens ift.
        

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