Bauhaus-Universität Weimar

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einer folchen Spaltung und verhälUiifsmäfsige Länge 
des Stanupes zu den Aeften, verhältnifsrnäfsige Weite, 
dpr letztem, finden fich viele Verfchiedenheiten. Nach 
$*P gewöhnlichen Angaben 1 * ) fpaliet fich die Luftröhre 
w den Ophidism, eben fo hei der grünen Eideehfe 
»icht^ und, mit Ausnahme c\ev Krokodile, noch mehr 
Schildkröten, wozu man noch die Bcitrachier rech¬ 
ne« kann , find die Aefte, im Verhältnifs zum Stamme 
und zu den Lungen, bei allen Pieptilien fehr kurz. 
b'" Hiegegen kann man bemerken, dafs 
' i) bei den meiften Ophidiern, fofern fie, wie fich 
Leiter unten ergeben wird, mit einer doppelten Lunge 
'■tfläPfehen find, wirklich eine folche Spaltung Statt findet, 
wenn gleich der eine Luftrohrenaft häufig auch hier, 
itadeffen nur bei denen , deren Lungen einander fehr 
ungleich find, viel kleiner und in jeder Hinficht unvoll- 
kommner ift als der andre; 
2) wie fclion Caldeß 3) bemerkte, nicht bei 
allen, fondent nur den Landfchildkröten die Spaltung 
fn weit nach vorn Statt findet, dafs die Luftröhre fehr 
kürz, die Aefte dagegen fehr lang find. Wirklich ift 
zwar bei T. grciecci das Verhältnifs des Stammes zu den 
Aeften nur wie 1:7, dagegen bei Enijs europaea wie 
a: I, bei Ch. imbricata felbft wie 3:1. 
3) Nach Cuvier fpaltet fich die Luftröhre bei den 
Krokodilen weit fpäter als bei den Schildkröten, indeffen 
gilt dies nur irn Vergleich mit Tejhido graeca und Emys 
europaea, denn bei Crocod. americanus ift das Verhält¬ 
nifs, des Stammes zu den Aeften wie bei Ch. imbri- 
cutct,, 3:1. 
i) Cuvier S. ? 23. 
a) Olferv. intorno alle Tartarnglie etc. Fir. T;'Si7. p. 71 ff.
        

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