Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Beitrag zur Prüfung der Lehre von der Einsaugung durch die Lymphgefäße: Aus dessen Précis élementaire de Physiologie, T. II, 1817, A. m. O.
Person:
Magendie
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit14139/11/
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3) Es ift nicht erwiefen, dnfs die übrigen Sangadem 
oder die Lymphgefäfse Einfaugungsvermögen belitzen. 
4) Den Venen kommt das Einfaugungsvermögen mit 
Beftimmtheit zu. 
Ä. A. Seguin über die einfaugenden und aus- 
hauchenden Gefäfse, und die Krankhei¬ 
ten, weiche von einer Abnormität der¬ 
selben, oder der in ihnen enthaitnen 
F1 ü f fi glc ei t e n, oder endlich dielen bei¬ 
den Urfachen zu fam men entftelien kön¬ 
nen. (Aus den Ann. de Chimie T. 90. p. 185 — 195. 
T. 92. p. 33 —51.) 
Um meine Arbeit über die’ einfaugenden und ans¬ 
hauchenden Gefäfse, weiche ich wegen der vielen, über 
diefen Gegenftand obwaltenden Widerfprücheunternahm, 
mögiichft zu vereinfachen , richtete ich meine Aufmerk- 
famkeit vorzüglich auf folgende Punkte : 
1) Welche Gefäfse unfers Körpers laugen ein, und 
welche Umftände begünftigen diefe Fähigkeit derfelben ? 
2) Kommen die an der Oberfläche des Körpers und 
die in dem Innern deffelben befindlichen einfaugenden 
Gefäfse durch ihre Functionen mit einander überein ? 
3) Bringen alle mit ihnen in Berührung gebrachten 
Subftanzen diefelbe Wirkung hervor? 
4) Giebt es in diefer Hinficht keinen Unterfchied 
zwifchen feften und flüfligen Subftanzen ? 
5) Mufs man nicht eben fo zwifchen verfchiednen 
feften und flüfligen Körpern einen Unterfchied machen ? 
6) Welche Functionen haben die innern einfaugen¬ 
den Gefäfse, vorzüglich die der Lungen, des Magens und 
des Dannkanals ? 
7) Worin ift die Einfaugungsfähigkeit der lebendest 
Körper begründet ? 
8) Welches endlich find die Krankheiten, die aus 
den in der Ueberfchrift angeführten Gründen ent- 
ftehen ?
        

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