Bauhaus-Universität Weimar

unterfcheiden fich doch, wenn nicht gerade beide 
durch einen, eben verfchiungnen Körper angefüllt find, 
beide . durch ihre Weite von einander oft bedeutend» 
und man findet, dafs der Magen, wenn gleich kein 
Zwerchfell vorhanden ift, doch ungefähr an der Stelle, 
wo es lieh, nach dem Typus der damit verfehenen 
Thiere finden würde, mit einer plötzlichen Ausdeh¬ 
nung feinen Anfang nimmt. 
So finde ich es wenigftens unter den Ophidiern 
bei Tort rix fcytale, Amphisbaena , An guis fragilis* 
etwas fch wacher bei Coluber natrix, bei Lacer ta, 
ameiva, L. jamaicenßs, fehr wenig merklich in den 
Boa’s. 
Unter den Sauriern ift der Unterfchied, wie 
fchon bemerkt, beim Krokodill durch die rundliche 
Form, eben fo durch die viel ftärkere Flesfchhaut des 
Magens, angegeben. 
Deutlich nimmt aufserdem unter ihnen der Magen 
mit einer plötzlichen Erweiterung feinen Anfang noch 
bei Iguana delicadj'f. Chamaeleon pumilus und vulgaris, 
Gecko aegyptiacus, Schleus oj'ßci nulls. Dagegen finde ich 
eine folche Abgrenzung durchaus nicht, fondern einen 
ganz allmählichen Uebergang, ungeachtet Magen und 
Speiferöhre leer find, unter den Ophidiern bei Vipera 
berus, lemnisrata, Naja, Coluber fulgidus, unter den 
Sauriern bei Agama mannorata. Eben fo ift auch 
der Unterfchied bei Tupinambis americanus und Stellio 
vulgaris fo gut als ganz unmerklich. 
4. Uebergang des Magens in den 
Darmkanal. 
Cuvier giebt hierüber1) nur an, dafs der Pfört¬ 
ner gewöhnlich keine Klappe habe, und Home's Be- 
1) S. 4SI,
        

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