Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Beiträge zur Anatomie und Physiologie der Seescheiden (Ascidiae)
Person:
Carus, Carl G.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit14048/5/
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bereits durch Herrn Meciel in der Schalk'frhen Mono¬ 
graphie fehr gut entwickelt ift, deffen äufsere Fiache 
indefs hier nicht, wie in der von jenem Verf. untcrfuch- 
ten Species mittelft Zellgewebes an die lederartige Hiiiie 
geheftet ift, fondera, fo wie es -Cuvier angiebt, ganz 
frei in erfterm liegt, und ihm nur durch Mund- und 
Afterröhre anhängt. Der ganze Muskelfack bekommt 
dadurch auffallende Aehnlichkeit mit einem Magen, in¬ 
dem die Afterröhre (Fig. II. n.) fich der Cardia, die 
Mundröhre (m. p.) dem Pylorus füglich vergleichen 
läfst. Die Muskelfafern find auch liier ausnehmend 
ftark, und man fieht fie (Fig. II. 1. 1.) fich durc hkreu¬ 
zend ziemlich über den ganzen Sack ausgebreitet. Im 
Grunde des .Muskellacks bemerkt man (Fig, II. o.) je¬ 
doch , dafs die Muskelhaut plötzlich aufhört, die H die 
durchfichtig wird, eine Flüffigkeit tiurchlchinnnern 
läfst, und wir werden dann fpäter finden, ’ dafs hier eine 
Höhlung hegt, welche man wohl für nichts anderes, 
als für ein receptacnlum chyli, oder wenn man will, 
für ein Herz halten kann. Eröffnen wir nun behut- 
fam auch den Muskelfack, fo finden wir, dafs in die 
Mundröhre deffelben (Tab. VII. Fig. 1. p. Tab. VIII. 
Fig. I. p. Y.) das Mundfiück des Kiemenfacks eingefügt 
ift, fo wie die Afterröhre (Tab. VII. Fig.II. n. Tab. VIII. 
Fig. V. n. 
    

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