Bauhaus-Universität Weimar

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fchneller als fier der WalTerfchneckcn l). Bei den Land- 
fc'nt.'cken nimmt auch .lie Schnelligkeit desFulfes vom 
Frühling gegen den Winter ab, fo dais fie im Winter- 
fchlaf fait gar keine Puliation haben. 
Das Gefäfslyf ern erfeheint nun vollendeter mit 
vielfachen Analimm--Da ; befonders il't ein fohöner Ge- 
fäfskranz ficht bar (.Fig. 9. c.) an der erden Krümmung 
der Leber, wo (liefe v- m Darm umwunden wird. 
Auch die Relpirath ns.>rgane erfeheinen mehr ge- 
fondert von der allgemeinen Maffe. (Fig. 9. 10. b.) 
Von ilen Genitalien find nun auch die Uranlagen 
als groise Blafen am Ende der Leber (Fig'. 10. d.) vor¬ 
handen. 
Ueber die Bildung der Nerven habe ich nichts 
beobachten können. 
Von nun an wird das Schneckchen immer un- 
durchfichtiger, fo dafs man nichts mehr l'ehen kann. 
Gegen den 5sften Tag durchbrechen fie das Ei, 
verlaffen aber nicht fogleich die Schleimwurft ; fondera 
vermehren diefe. Das neugeborne Schneckchen ift fo 
grofs wie das Ei, feine Schule bernfteiufarbig und drei¬ 
fach gewunden. Im Darrn find Faeces vorhanden, der 
Magen ift muskulös und der Fufs fehl feft. 
Mögen tüchtige, gründliche Phyfiologen diefe 
Verfuche prüfen und mir zeigen, worin ich vielleicht 
geirrt habe. 
l) Profeffor Hausmann in Göttingen behauptet fehs- fein und 
richtig, das iuit-r denjenigen Thiergjttungen, von denen Ar¬ 
ten zu Waffer und zu Lande vorkärnen, die Landthu-re immer 
auf einer höheren ßildungsftufe ftiinden.
        

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