Bauhaus-Universität Weimar

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Ift das Weibliche. Beim Weibe liegt das Ueber°ewicht 
der Weiblichkeit in den Eierftöcken, die Gebärmutter 
ift das Männliche. 
13) Die Zeugungsorgane find urfprünglich fe- 
cefnîrend. 
Ift doch überhaupt das Secerniren fchon an und 
für fich ein relativer Zeugungsact. 
14) Das Sekret des Zeugungsorgans ift Träger 
der Zeugungskraft, und als folcher Saame. 
15) Im Manne fecerniren der Kode und die Pro- 
ftata den männlichen Zeugungsftoff, im Weibe die Ge¬ 
bärmutter und der Eierftock den weiblichen. 
16) Das Sekret des Mannes ift männlichweiblich, 
des Weibes weiblichmännlich. 
17) Der Charakter des Männlichen im Saamen, 
find die ihm eigenthümlichen Infufionsthiere, fie fehlen 
dem Weiblichen des Saamens. Der Saame der Hoden 
hat fie, der cfer Proftata nicht, in der Fhiffigkeit der 
Bläschen des Eierftockes fehlen fie, aber nicht im Blute, 
welches die Gebärmutter als Saame fecernirt. 
Die infuforiélle Natur der Blutkügelchen, fo wie 
überhaupt die Bedeutung der Infuforien in den Säften 
höherer Thiere hat Gruithidfen vortrefflich aus einan¬ 
der gefetzt. 
Die eigentlichen Gefchlechtsorgane find der Hode 
und der Eierftock, in dielen ift auch der Gegenlatz am 
lebendigften, daher ihre fehr verfchiedene Lage beim 
Manne und beim Weibe, ihre eigentümliche Textur 
ü. dgl. m. 
Höchft bedeutungsvoll ift das Abgeriffene der 
Eierftöcke ; fo clafs lie nur über eine Kluft mit den übri¬ 
gen Genitalfyftem communiciren können. 
Die Begattungsorgane find die Symbole der innern 
zeugenden Kräfte, die Begattung ift das Symbol der 
Zeugung, wie fchon die Alten wufsten.
        

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