Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Zunehmende Wässerigkeit der bei einer Wassersüchtigen abgesonderten Flüssigkeit
Person:
Nasse, Otto
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit14001/1/
Intelligenzblatt. 
j. Epilepfie im Dunkeln. Von Na [Je. 
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t V ir haben noch wenig Beobachtungen über den 
Einflufs des Lichts auf Kranke, und doch ift diefer Einflufs 
der Beachtung fehr werth. Ich hatte in Weftphaïen einen 
jungen IVlajtn an der Epiiepfie zu behandeln, der feine 
Anfälle im Dunkeln bekam. So lange bei dem Schlafen¬ 
den ein Licht brannte, erfchien kein Anfall; hinderen 
waren die Nächte., wo die Zuckungen eintraten, immer 
folclie, wo das Licht zufällig zu brennen aufgehört hatte. 
Zu der Zeit, wo der Kranke, noch nicht aufmerk- 
fam auf dielen Einflufs der Dunkelheit, in derleiben zu 
wiederholtenmaleri von feinem Uebel befallen w^td, fah 
er zuweilen etwa eine halbe Viertelftunde vor Eintritt des 
Anfalls , Funken vor den Augen. 
Ich kenne eine Frau, die an heifsen Sommertagen 
oft an Kopffchmerz leidet. So wie aber die Sonne unter 
den Horizont tritt, ift der Kopffchmerz augenblicklich 
verfchwunden. 
II. Zunehmende Wafferigkeit der bei einer Waffer- 
iüchtigen abgefonderten Flüffigkeit. Von Najje. 
Eine vier und fechzigjährige waffcrfüchtige Frau wur¬ 
de unter meiner Behandlung binnen vier Monaten zehn¬ 
mal abgezapf l: ; bald nach dem Zehntenmale ftarb he. 
Ais ich nach den Abzapfungen die abgelaffenen Fhifiig- 
keiten unterfuchte, fand ich, dafs diefelben bei den
        

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