Bauhaus-Universität Weimar

gehörten zu dem zeugungsartigen Doppeltwerded 
(f. meine path. Anat. B. 2. S, 6g. ff.). Diefer Meinung i'ft 
z. B. Tiimiad t), vorzüglich, weil die normgemäfsö 
Strüctur diefer Theile beweife, dafs fie fich nicht krank" 
haft und zufällig entwickeln könnten, fondern aus ut" 
fpriinglich vorhandenen Keimen entftanden feyn müfsterJ- 
In der That läfst fich diefe Meinung, fo wenig 
Allgemeinheit fie auch erhalten hat, nicht geradezu 
verwerfen, um fo mehr, da in mehrern Fällen diefer 
Art, wie z. B. im SchützerSchen, fchon von der Ge¬ 
burt an mehr oder weniger deutliche Zeichen vorhan¬ 
den gewefen waren und fich viele Fälle, z. B. der vod 
Schmucker, der von Schützer und überhaupt alle die» 
wo fich in jungen Perfonen diefe regelwidrigen Ge¬ 
bilde erzeugten, an manche Fälle des Zeugung^" 
artigen Doppelt wardens, z. B. den von Len An, fehr 
genau anfchliefsen, fo dafs diefelben Gründe, welche 
für die Entftehung des innern Fötus beim zeugungS* 
artigen Doppeltwerden durch einen gewöhnlichen 
Zeugungsact fprechen, auch für diefe Meinung ange¬ 
führt werden können. Indeffen fprechen, aufser ded 
gegen jene Meintag über die Enthebung des innerd 
Fötus durch gleichzeitigen Zeugungsact angeführted 
Gründen noch andere wider diefe Meinung, nament¬ 
lich 1) die Stelle, an welcher diefe Theile gewöhn¬ 
lich gefunden werden, die innern weiblichen Zed" 
gungstheile, namentlich die Eierftöcke; 2) das beinahe 
alleinige Vorkommen derfelben beim weiblichen G&~
        

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