Bauhaus-Universität Weimar

mich zu einer Vergleichung, erft der bisher bekannt 
gewordenen Fälle von Haar - und Zahnbildung im Eier- 
ftocke, dann zu einer allgemeinen Betrachtung des 
regelwidrigen Vorkommens derfelben^ überhaupt, auch 
in andern Gegenden des Körpers, und fo entftand der 
vorliegende Auffatz, in welchem ich kein bedeuten¬ 
des Moment diefer für die Phyfiologie, befonders 
aber für die Lehre von der Zeugung höchft wichti¬ 
gen Erfcheinung unbeachtet zu laffen gefucht habe. 
Die wichtigften Momente find i) die Angaben der 
Stellen, an welchen fich die abnormen Bildungen 
entwickeln ; 2) die Eigenthümlichkeiten derfèlben in 
Hinficht auf Geftalt und die Veränderungen, welche 
fie während ihrer Exiftenz erleiden; 3) die Bedingun¬ 
gen unter welchen, die Urfachen, durch welche fie 
entliehen; 4} der Einflufs welchen fie auf die Gefu-nd- 
heit haben;- 
Haare und Zäh ne kommen bald einzeln, bald ge¬ 
trennt an ungewöhnlichen Stellen vor. Da befonders 
jene ohne Miefe gefunden werden, und weit häufiger 
als fie find, fo ift es am zweckmäfsigften, beide Bil¬ 
dungen erft einzeln zu betrachten und erft nachher 
die beiden gemeinfamen Bedingungen zu unterfuchen. 
I. Haare. 
Den TTebergang zu den völlig regelwidrigen 
Haaren macht die ungewöhnliche Verlängerung von 
gewöhnlich kurzen Hauthaaren, die ich aber hier 
nicht näher betrachte. Unmittelbarer führt dagegen zu 
den regelwidrig entftehenden Haaren die Entwicklung
        

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