Bauhaus-Universität Weimar

glichen, ift fchon feit Margiiervn’s Unterfuchunp 
dargethan, 
2. Normale Synovia aus der Synovialfcheide *). 
Das Gelenkwaffer hatte eine hel l gelbliche ins 
Röthliche fchielende Farbe, war klar und durch- 
fichtig, fall, fo dilnnflnffig als Mjlch, und hatte ein 
Ipecifilches Gewicht von 1,029. Der Geruch war 
wenig ausgezeichnet. Das rothe Lackmuspapier wurde 
davon blau gefärbt. Mit gebranntem Kalk zufammen- 
gerieben zeigten Säuren darin die Gegenwart des Am¬ 
moniums an (?). 
Mit Metallauflöfungen, Sauren, Weingeifd, Gal- 
lusinfufion gab es Gerinnungen öder Niederfchläge. 
250 Gran Gelenkwaffer wurden aufgekocht. Die 
Flüffigkeit geftarrte zu einem gleichförmigen Kuchen, 
von dem fich keine Spur Feuchtigkeit abfondei'te. 
Ich erwärmte, das Ganze mit deftillirtem Waffër und 
filtrirte es. Das Filtrat wurde etwas verdunftet. und 
die zurückgebliebene, farbenlofe Flüffigkeit fich felbft 
überlaffen. 
Die fehr aufgequollene Blafe, welche eitlem Eier¬ 
kuchen vergleichbar war, wurde ausgetrocknet, wor¬ 
auf fie 16 Gran wog und alle Eigenfchaften des Al¬ 
bumens befafs. : . 
l) Diele Synovia warwie bemerkt, von demfelben Pferde, von 
, welchem ich die kranke erhielt, und iire hatte ganz diefelbe 
Befchaffenheit, . welche lie bei völlig gefunden Pferden zeigt, 
außer daß fie fich in ungleich grofser Menge abgefonders 
halte. -
        

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