Bauhaus-Universität Weimar

Hofs der Durchfehneidurig der Nerven zuzufchreihen 
ift, und die Abibnc!er ungs thätigkeit des Magens und 
Darmkanal s lehr unter dem Einfluffe des NervenfyItems 
fteht. Zwar kann man aus ihnen keine beftinnnte Fol¬ 
gerung über die Nothwendigkeit des Nerveneinfluffes 
auf die Abänderungen überhaupt herleiten ; allein, lo¬ 
fer n lie ein Glied in der Kette einer wichtigen; aber 
fehr fchwierigen phyliologifchen Unterfuehung bilden, 
haben die angeführten Umftände vielleicht einigen 
Werth und verdienen aufgezeichnet zu werden. 
Ich füge noch hinzu, dafs ich die Unterfuehung 
fortzufetzen verbucht habe, um den Einflufs auszumit- 
teln, welchen Durchfchneidung der Magennerven ober¬ 
halb, des obern Magenmundes auf das Verdauungsgefchäft 
hat; allein verfchiedene Umftände, deren Aufzählung 
urinöthig ift, haben mich in meinen Forfchungen un¬ 
terbrochen und. fcheinen es faft unmöglich zu machen, 
je über dielen Gegenftand befriedigende Beobachtungen 
anzuftellen. 
Xi!. lieber die 'Dauer der Pupillarmembran. Von 
/. F. Meckel. '• 1 
Mau weifs fchon lange, dafs die Pupillarmembran 
beim Menfclien und den meiften Thieren fchon vor er¬ 
langter Reife des Fötus verfehwindet. Im Allgemeinen 
nimmt man wohl an, dafs dies Gefetz für' alle gilt; 
wenwitens Tagt noch ganz neuerlich der berühmte Blu¬ 
me nb ach ( Handb. der vergh Anat. 2te Au.sg. 1815- S. 518. 
519): „Im übrigen, fo viel nämlich bisher darüber an- 
s, gemerkt worden, wie z. B. in der membrana pupilla- 
S,ris u. f. w. fcheinen lie (die Säugthiere) mit dem un- 
gebornen Kinde im ganzen Weift überein zu kommen.“ 
ïndeffen hätte fchon lYrishe.rg (De mambrana foetus pu-
        

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