Bauhaus-Universität Weimar

gehen, was auch heim Embryo der hohem Thieré 
der Fall zu Je vu icheint ; 
3) weil das Herz, als die Blüte und vollkommerifte 
Entwicklung des Gefäfsfyftems, zuletzt in dieiem 
Syftem erfeheint. 
II. Verfuche und Beobachtungen über den Einflufs des 
herumfchweifenden Nerven auf die Abfonclerungs- 
thätigkeit des Magens. Von B. C. Brodiè I). 
Tn einem, der Gefellfchaft fchon früher durch 
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Herrn E. Horpe mitgetheilten und feitdem im Jahre 1809 
in ihren Verhandlungen bekannt gemachten Auffatze ?■) 
find einige Thal fachen aufgeftellt, welche es wahrfchein- 
lich machen, dafs die thierifchen Abfonderungen von 
dem Einfluffe des Nervenfyftems abhängen, eine An¬ 
ficht, welche durch fpäter von mir angeftellte Ver- 
fuclie, in welchen nach Zerftöru-ng des Gehirns, unge¬ 
achtet die Thätiglceit des Herzens und der Kreislauf 
wie gewöhnlich beftand, dennoch die Verrichtung* der 
abfondernden Organe ohne Unterfchied aülhörten, noch 
mehr beftätigt wurde. 
Schon früher haben die Phyfiologen den Grad dér 
Nothwendigkeit der Nerven zur Abfonderung zu be- 
ftimmen verfucht, allein diefe Unterfuchung ift mit be¬ 
trächtlichen Schwierigkeiten verknüpft und von den bis 
jetzt angeftellten Verfuchen feheint keiner viel Licht 
über den Gegenftand zu verbreiten. Das einzige Mit¬ 
tel, um durch directe Verfuche auszumachen, ob die 
Nerven wirklich zur Abfonderung nothwendig lind, ift 
1) A. den phil. transact. 18I4. part, I. 
s) Ueberf. von Najfi in Rtils Archiv Bd, is. H.-}.
        

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