Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Psychologische und Physiologische Apparate: Liste 50
Person:
Zimmermann, E.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit13686/224/
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Nr. 2635. Myographion-Zylinder nach Fick. Ein großer Metallzylinder ist in Stahl- 
spitzen gelagert und wird durch ein Gewicht in Rotation gebracht. Die Schnur desselben ist um 
einen unterhalb des Zylinders befindlichen Schnurlauf gewickelt, von dem sie sidi selbsttätig ab¬ 
löst, dem Zylinder eine gewisse Endgeschwindigkeit erteilend. Diese wird durch die Schwere des 
Gewichts variiert. Unterhalb des Zylinders befindet sich ein Offnungskontakt, der gegen das Zentrum 
gerückt, ausgelöst wird. Zur Aufnahme der Schreibapparate leistet das Universalstativ Nr. 4250 
vorzügliche Dienste, im Preise der Nr. 2635 ist es jedoch nicht enthalten. 
Zylindermaße: Höhe 300 mm, Umfang 1000 mm 
Gewicht: netto 18,000 kg Grundzahl ; 500 
Nr. 2640. Federmyographion nach Du Bois-Reymond. Die berußte Glasplatte wird 
durch eine Spiralfeder an dem aufzeichnenden Apparate vorbeigeworfen, wobei Stimmgabel und 
Muskel ihre Kurven aufzeichnen. 
Dem Apparat werden 3 auswechselbare Spiralfedern beigegeben, sodaß Zeiten von ca. 1000, 
1500 und 2500 mm "/sec. erreicht werden können. 
Ein Kontakt löst beim Vorbeigang der Platte den Induktionsschlag aus. 
Die Muskelklemme hat in der Höhe Feinstellung. 
Ohne Elektromagnetische Stimmgabel (Nr. 1703). 
Gewicht: netto 5.600 kg Grundzahl! 730 
Literatur: Lgdff. 289 
Nr. 2545/3910. Myographion nach Pflüger. Das Myographion nadi Pflüger dient zur 
Aufzeichnung von Zuckungshöhen. Der äußerst empfindliche ausbalanzierte und äquilibrierte Schreib¬ 
hebel zeichnet die Kurven auf eine berußte Glasplatte, die durch Hand mittels Trieb seitwärts 
bewegt wird. 
Das Objekt wird in eine am Apparat befindliche feuchte Kammer eingeschlossen, in welcher 
Platz genug ist, zur Aufnahme von Hilfsapparaten zwecks Zuführung des elektrischen Reizes. 
Glasplatte: 105x 67 mm 
Gewicht: netto 5.600 kg Grundzahl; 270 
Literatur : Lgdff. 281 
Einfache Myographische Reiz- und Schreibvorriditung siehe Nr. 2528. 
Pendel-Myographien siehe Nr. 1210.
        

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