Bauhaus-Universität Weimar

XI.-UNTERRICHT IN DER BIOLOGIE. 
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Die Kohlensäure wird durch eine Probelösung von Baryt in den Böhren d, d.... 
und d', rf1.,. absorbirt. 
Der Wasserdampf wird in den Flaschen d2, d2... bestimmt, welche mit Schwefel¬ 
säure gesättigten Bimstein enthalten. 
.Der Kohlen Wasserstoff wird durch Leiten über erhitztes Kupferoxyd oxydirt. 
•Zu dem Belmfe wird ein Theil der zu anal.ysirendenLuftmittelst der Pumpen durch 
die Röhren g, g, welche mit Kupferoxyd gefüllt und auf einen Ofen H gebracht sind, 
gesogen. Die Oxydations-Producte, Kohlensäure und Wasser, werden dann nach 
dem Absorptions-Apparate und den Gasometern geleitet. 
Die Zeichnung IV. stellt einen ähnlicden Apparat, aber in kle'neren Dimensionen 
dar, welcher auch in dem k. k. cliemisch-landwirthschaftlichen Versuchs-Institute 
zu Wien angewendet wird. Seine Construction ist in der Hauptsache dieselbe, nur 
dass die Ventilation durch den fächerförmigen Exhaustor K bewirkt wird. Die Be¬ 
wegung von K und den Pumpen ly, <•) wird durch den Mechanismus L bewerkstelligt, 
welcher entweder durch einen Mann oder durch ein kleines Wasserrad in Bewegung 
gesetzt wird. (Die anderen Zeichen dieser Zeichnung XV. entsprechen denen der 
Zeichnungen I., II. und III.) 
Der kleinere Apparat wird zu Versuchen mit Geflügel, Kaninchen und anderen 
kleinen Thieren angewandt. 
5603. Photographieen von mikroskopischen Objecten. 
Vergrössert nach Negativen yon Dr, Maddox, zur Demonstration mittelst 
der Laterne. James How fy Co., London. 
5604. Eingerahmte Präparate, um eine Methode zu zeigen, 
wie getrocknete Membrane für Museen hergerichtet werden. 
Professor Struthers, Aberdeen University. 
Der Glaskrug ist nicht von Bedeutung. Die Drahtschlinge breitet das Präparat 
aus und schützt < s auch, und die Röhre ermöglicht, es um ein Gestell zu drehen, 
oder es herauszunehmen und an dem Stabe zur Demonstration zu halten. Das 
Exemplar ist ein Präparat der menschlichen Pylorus-Klappe. 
5605. Exemplare von Linné's Handschriften. 
Linnman Society. 
‘ Iter Dalecarlieum,’ ein handschriftliches Journal, das auf einer Tour angefertigt 
wurde, welche auf Veranlassung des Gouverneurs Reuterholm im Jahre 1734 durch 
die Provinzen von Ost- und West-Dalekarlien von Linné selbst in Begleitung meh¬ 
rerer Studenten der Universität Upsala, die den naturhistorischen Studien oblagen, 
gemacht wurde, wobei jeder Student es unternahm, täglich seine Beobachtungen 
in dem ihm übertragenen Zweige aufzuzeichnen. 
Das Tagebuch, welches hauptsächlich schwedisch geschrieben ist und niemals 
veröffentlicht gewesen zu sein scheint, ist durch Federzeichnungen illustrirt und 
mit einer gestochenen und zwei gezeichneten Karten des durchreisten Districts 
versehen. 
5606. Exemplare aus Linne’s Sammlungen. 
a. Zoologische, 
Linncean Society. 
1. Mya margaritifera. 
In seinem Briefe an Hallet, aus Upsala, 13. September 1745, schreibt Linne:- 
Ëndlich habe ich die Art und Weise festgestellt, in welcher Perlen entstehen und 
in Muscheln wachsen,* und ich bin im Stande, in jeder Perlmutter-Muschel, welche 
* ‘ Für diese Entdeckung wurde der berühmte Autor glänzend belohnt von den 
Staaten des Königreichs.’—Haller. Exemplare von so künstlich in der Mya marga¬ 
ritifera erzeugten Perlen befinden sich im Linné’schen Cabinet.
        

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