Bauhaus-Universität Weimar

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GRUPPE 18.-PHYSIOLOGIE. 
ist besonders in einen Messing-Vergrösserer mit Ebenholzgriff einge¬ 
lassen. Royal College of Surgeons of England. 
Das Object, welches dunkel ist, wird durch Licht gesehen, das concentrirt ist mit 
Hülfe eines concaven Condensators aus polirtem Metall (bekannt als ein * Lieberkühn ’) 
und vergrössert durch eine einfache Linse, welche in eine Durchbohrung im Mittel¬ 
punkt des Condensators eingefügt ist. 
5595. mikroskopische Präparate, No. 1—289. 
I. Geschichte der Entwicklung der Ophalopoden. 
II. Mikroskopische Anatomie der Tunicata. 
III. Histologie des Nervensystems der Wirbelthiere. 
Dr. Michel Ousoff, Russland. 
5596. mikroskopische Präparate. 
Zoologie.—Präparate von Geweben in ihrem normalen und im kranken 
Zustand. 
Pflanzen - Physiologie. — Elementarorgane, Zellen, Gefässe, zusam¬ 
mengesetzte Organe, Enidermis, Stämme, Wurzeln und Organe der 
Reproduction. 
Medicinische Substanzen.—Stämme, Wurzeln, Rinden, Saamen, Salze, 
welche in der Pharmacie gebraucht werden. 
Nährstoffe.—Blüthen, Chlorophyll, zubereitet um Fälschungen im 
Handel zu erkennen. Eugene Bourgogne, Paris. 
5597. mikroskopische Schnitte verschiedener anatomi¬ 
scher Gewebe, die verschiedenen Methoden des histologischen 
Färbens zeigend. Dr. Hoggan, London. 
5598. modelle zur Darstellung der anatomischen Symp¬ 
tome der Rinderpest. A. Th. Ferhaar, Utrecht. 
No. 1.—Drei Kuhaugen: 
A. Ein gesundes Auge, dessen Sclerotica und acce3Sorisches Augenlid (Nick¬ 
haut) blass sind. 
B. Ein gesundes Auge, bei welchem dieselben Tbeile von brauner Farbe sind : 
dies wird als ein Hauptmerkmal angesehen, dass das Thier für die Krank¬ 
heit prsedisponirt ist. 
C. Das Auge einer von der Viehseuche betroffenen Kuh. Die rothe Farbe 
der oben erwähnten Theile ist bemerkenswerth. 
No. 2.—Das äussere Ende des Unterkiefers und die innere Oberfläche der Unter¬ 
lippe einer Kuh, welche von der Viehseuche ergriffen ist. Bei diesen 
sind eine unregelmässige Schwellung und Verfärbung, wie auch die ex- 
coriirten und zerrissenen Stellen des Zahnfleisches zu bemerken. Ein 
Theil desselben Kiefers von innen gesehen zeigt dieselben Symptome. 
No. 3.-—Die knorpelige Nasescheidewand einer Kuh, welche an der Viehseuche 
gestorben ist, auf der rechten Seite gesehen. Die rothe Färbung und 
heftige Schwellung der Schleimhaut und die grosse Masse dicken Schlei¬ 
mes sind besonders bemerkenswerth; an der Kante der Nüstern sind 
eine Affection der Haut und trockene Schleimkrusten zu bemerken. 
No. 4.—Die rechte Seite des Larynx und ein Theil der Luftröhre einer Kuh, 
welche an der Viehseuche gestorben ist. Die rothe Färbung und die 
Schwellung der eiternden Membranen sind zu sehen. 
No. 5.—Ein Theil des (Esophagus (Speiseröhre) einer Kuh, welche an der
        

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