Bauhaus-Universität Weimar

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H. Kronecker, Apparate für Physiologie. 
Fig. 254. 
Ludwig’sche registrirende Quecksilbermanometer, fand sich nur ganz 
sporadisch in der Ausstellung, z. B. am Hering’scken Kymographion. 
Hingegen waren zwei manome¬ 
trische Apparate ausgestellt, welche 
zum Studium der Froschherzbewe¬ 
gungen dienen: das Froschherzma¬ 
nometer (Nr. 5510) von Bowditeh 
mit dem durch drei T-Hähne com- 
municirenden Köhrensysteme und 
der vereinfachte Kronecker’sehe 
Froschherzapparat (Nr. 5509) mit 
Durchspülungscanülen. 
Diese notiren (nach der Lud¬ 
wig’sehen Methode) den im isolir- 
ten Froschherzen wechselnden Druck 
(unter variabeln Ernährungs-Tem¬ 
peratur- und Reizbedingungen) mit¬ 
tels eines kleinen Quecksilbermano¬ 
meters nebst Glasschwimmer auf die 
Kymographiontrommel. ! Fig. 254 
stellt den Froschherzapparat dar. 
Yon den drei Glasröhren, welche 
vom T - Hahn, a ausgehen, stehen 
zwei unmittelbar mit zwei Ma- 
riotte’schen Flaschen b, c (in Form 
graduirter Büretten) in Verbindung, 
das dritte Rohr nimmt unmittelbar 
den Kautschukschlauch des dünnen 
Schenkels d der Perfusionscanüle auf. 
Der Hahn erlaubt nun, entweder jede 
der Zuleitungsbüretten (z. B. die eine 
mit Blut, die andere mit Kochsalz¬ 
lösung gefüllt) mit dem zu perfun- 
direnden Herzen (im 
Bade*?) in Verbindung zu 
bringen, oder das Herz 
gegen beide abzuschlies- 
sen, wenn es seine Pulse 
auf das Quecksilber des 
Manometers e übertra¬ 
gen soll. Die Theile, 
welche Kronecker dem 
complicirteren Manometer von Bowditeh zugefügt hatte, der Glas¬ 
schwimmer /, das Bad g mit U-Röhre und das Wärmeglas h, sind hei-
        

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