Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Experimental Psychology: A Manual of Laboratory Practice, Vol. II: Quantitative Experiments, part 2: Instructor's Manual
Person:
Titchener, Edward B.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit11940/71/
§ 4- Criticism 
lxv 
ihrem Object, dem Reiz, beizulegen, sondern nur dem Reiz. Nur der 
Reiz kann durch eine Zahl dargestellt werden ” (Axiom d. Ps. ph., 1882, 
55) ; and Lotze (speaking of Vorstellungen, not of Empfindungen !) vs. 
Herbart: “Nun können wir gewiss Das, was wir erinnern, in allen 
Gradabstufungen vorstellen, deren sein Inhalt fähig ist, aber es ist nicht, 
eben so klar, dass die auf diesen Inhalt gerichtete Vorstellungsthätigkeit: 
dieselben Grössenveränderungen erfahren könnte” (Metaph., 1884, 520).. 
(4) Finally, J. A. Eberhard, in 1776, raises the ‘quantity’ objection 
(though somewhat obscurely) in a form that reminds us of Zeller’s later 
arguments. Eberhard speaks of the possibility of a "Verbindung einer 
gewissen Menge von kleinen Vorstellungen zu einer grossem Hauptper- 
ception,” and of the “ Erhöhung Einer einzelnen Perception zu einem 
gewissen Grade von Klarheit und Deutlichkeit.” He then continues : 
“ die Vergleichung der Grösse dieser Vorstellungen untereinander, nach 
[demj Grundstoffe derselben, würde uns zur Mathematik der Seele 
führen. ... In der Vergleichung der 5 untereinander, würde [aber] 
die messende Einheit eine unbemerkbare Vorstellung sein müssen, die 
eben dadurch zu diesem Gebrauche untüchtig sein wird, weil sie unbe¬ 
merkbar ist; und in der Vergleichung der -S' mit den Gedanken habetv 
wir ganz ungleichartige Grössen, die gar nicht mit einander commen- 
surabel sind.”—Cf. M. Dessoir, Gesch. d. neueren deutschen Psych., i., 
1902, 365 fl. 
(.b) “Von vorn herein und im Allgemeinen,” says Fechner, “kann, 
nicht bestritten werden, dass das Geistige überhaupt quantitativen Ver¬ 
hältnissen unterliegt. Denn nicht nur lässt sich von einer grösseren und 
geringeren Stärke von Trieben, es giebt grössere und geringere Grade 
der Aufmerksamkeit, der Lebhaftigkeit von Erinnerungs- und Phanta¬ 
siebildern, der Helligkeit des Bewusstseins im Ganzen, wie der Intensität 
einzelner.Gedanken ” : El., L, 55 ; cf. I. S., I ; R., 325 ; W. Preyer, Wiss. 
Briefe, 1890, 213. The same idea recurs, e.g., in Wundt, Essays, 1885,. 
155 ; Lectures, 17 ; letter in Delbœuf’s Éléments, 130 ; P. P., i., 1893,. 
332 (see also 282, 286) ; i., 1902, 466 ; Logik, ii., 2, 1895, 178 ; K_ 
Vierordt, Physiol, d. Menschen, 1877, 311 ; Grotenfelt, Das Webersche 
Gesetz, 25 f., 34 f., 54 f. ; J. Tannery, in Delbœuf’s Éléments, ni, 135 ; 
Delbœuf, ibid., 3 f., 123 ; L. Dauriac, Critique philos., xi., 1, 1882, 324 ; 
G. Tarde, Rev. phil., x., 1880, 150; James, Psych., i., 489 f. ; A. Elsas,. 
Psychophysik, 59; A. Meinong, Z., xi., 1896, 87, 95, 97, 110; F. H, 
Bradley, Mind, N. S., iv., 1895, 1 ff. ; N. von Grot, Arch. f. syst. Phil., 
iv., 1898, 302 ff. How are we to meet it ? 
So far as the intensity of sensation is concerned, i.e., within the strict 
limits of Fechnerian psychophysics, there is really no difficulty. All that 
we have to do is to define ‘ intensity ’ from the standpoint of our theory of
        

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