Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Experimental Psychology: A Manual of Laboratory Practice, Vol. II: Quantitative Experiments, part 2: Instructor's Manual
Person:
Titchener, Edward B.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit11940/396/
29. Equal Sense Distances : Historical and Critical 219 
auf den Gedanken, dass es sich auch hier nur um gleiche Merk- 
lichkeitsgrade der Unterschiede handeln mag, um S, welche 
gegen einander gleich fühlbar kontrastiren, und nicht um eine 
direkte vergleichende Schätzung der Unterschiede.” 1 From this 
point of view, the Rm must coincide with the Rg. “Wo die 
Methode . . rein hervortritt, d. h. wo der 0 gezwungen ist die S' 
ausschliesslich nach dem unmittelbaren Eindruck zu beurtheilen, 
da müssen die festgestellten Unterschiede nur gleich merkliche 
Unterschiede sein ; als allgemeines, principiell gültiges Verhält¬ 
nis muss erwartet werden, dass die Ergebnisse dieser Methode 
mit denjenigen der M. d. e. m. U. auf demselben Sinnesgebiete 
stimmen.” 2 What, then, is to be said of Merkel’s results? We 
may appeal to his procedure : successive, not simultaneous. Or 
we may appeal to the results themselves : “ eine in ziemlich 
regelmässiger, aber doch sehr schwer erklärbarer Weise fort¬ 
schreitende und in den Mittelraum zwischen Ra und Rg fallende 
Reihe.” Or we may appeal to his standpoint, as evidenced by his 
method of doubled stimuli. It is entirely possible “ dass bei 
seinen Versuchen . . theilweise eine Schätzung der R eingetreten 
ist statt der unmittelbaren Vergleichung der V.” If other investi¬ 
gators confirm his results, the question will arise “ ob das nicht 
darauf beruhen mag, dass man auf dem betreffenden Gebiete 
Erfahrungen über die objektive Stärke der R gesammelt hat, 
welche Erfahrungen nun auch bei der Vergleichung nach der 
Methode der mittl. Abst. unvermeidlich mitbestimmenden Einfluss 
gewinnen, indem der 0 dazu verleitet wird die R zu schätzen.” 3 
In a word, the probability is that Merkel’s results are not pure 
results, but depend upon complicating conditions, and more 
especially upon associative influences which have led him to judge 
in terms not of S but of R. 
Merkel, of course, repudiates this suggestion.4 He had in the 
meantime extended his investigation to pressure stimuli,5 and 
now gives an account of his procedure and results ; these accord 
with the results for brightnesses.6 
1 Ibid., 106 f. 2 Ibid., ill. 
8 Ibid., hi f. 4 P. S., v., 1889, 245 ff. 
5 Ibid., 253. 
6 Ibid., 255, 269. Cf. Wundt, F. P., i., 1893, 382; i., 1902, 536.
        

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