Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Neue Versuche (Hantelversuche) über die Wirkung orchitischen Extractes
Person:
Zoth, Oskar
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit11780/46/
besondere Einrichtungen. 
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Durch Verstellen des Beleuchtungskopfes werden 
die auffallenden Strahlen annähernd parallel gemacht; 
die grobe Einstellung des Projectionskopfes erfolgt durch 
Verschieben der Coulisse Gx auf der Schlittenbahn, die 
feine Einstellung durch Handhaben des Zahntriebes am 
Objective. 
Das Erscheinen und Verschwinden des pro- 
jicirten Bildes auf dem Schirme wird durch einen auf 
den Projectionskopf aufzusetzenden Deckel oder durch 
den in der Wand der Projectionskammer angebrachten 
Schieber (s. S. 33) bewerkstelligt. 
Wenn es nothwendig erscheint, während eines Vor¬ 
trages auf einzelne Punkte des demonstrirten Bildes hin¬ 
zuweisen, so kann dies entweder mittelst eines in Halter 
beweglichen Stiftes geschehen, der an das Laternbild 
von der Seite her angelegt wird und dessen Schatten¬ 
bild somit im Projectionsfelde erscheint, oder es wird 
durch Reflexion in einem drei- und gleichseitigen Prisma, 
das in passender geneigter Stellung in den zweiten Brenn¬ 
punkt F des Projectionskopfes gebracht wird, das Bild 
anstatt horizontal schräg abwärts über das Auditorium 
hinweg auf den vor der Vorderwand des Hörsaales an 
beliebiger Stelle aufgestellten mobilen Gypsschirm ent¬ 
worfen, so dass der Vortragende unmittelbar auf das 
Bild deuten kann. Diese Anordnung bewirkt, wegen der 
etwas grösseren Entfernung des Projectionsfeldes, eine 
geringe Erhöhung der Vergrösserung, bei seitwärts 
stehendem Schirme auch eine kleine Drehung des Bildes 
gegen die Verticale, als natürliche Folge der Spiegelung. 
Farbige Ränder sind bei passender Prismenstellung un¬ 
merklich.
        

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