Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Neue Versuche (Hantelversuche) über die Wirkung orchitischen Extractes
Person:
Zoth, Oskar
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit11780/36/
Die Anlage. 
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Als Kohlenstäbe werden Docht- und Homogenkohlen 
der Gebr. Siemens & Co. in Charlottenburg verwendet, 
und zwar als obere (positive) Dochtkohle »Do 2« von 
10—13 Mm. Durchmesser, als untere (negative) Homogen¬ 
kohle J von 8 —10 Mm. Um die grosse Intensität des 
Lichtes besser auszunützen, das bei Gleichstromlampen 
hauptsächlich von dem Krater der oberen positiven 
Kohle nach unten, und zwar bei gewöhnlicher Stellung 
der Kohlen (senkrecht über einander) unter einem Winkel 
von 50—70° gegen die Horizontale ausstrahlt und in 
dieser Richtung etwa der dreifachen mittleren Licht¬ 
stärke gleichkommt, während die Lichtstärke in der 
Horizontalen unter den gleichen Bedingungen nur der 
halben mittleren entspricht, wird die obere Kohle etwas 
schräg nach hinten geneigt, so dass ihr Krater sich 
schräg und ziemlich steil nach vorne abfallend ausbildet. 
So wird in einfacher Weise durch zwei Schrauben 
(Siemens) oder einen Excenter (Serrin) am oberen 
Kohlenträger Aehnliches erreicht, wie etwa bei der Plössl- 
schen oder Schuckert’schen Projectionslampe durch 
Neigen beider Kohlen um einen Winkel von etwa 60° 
gegen die Horizontale. 
Obwohl der im Mittel 2—3 Mm. lange Lichtbogen 
besonders bei entsprechender Wahl der Kohlendurch¬ 
messer durch ungleiches Abbrennen nur wenig seinen 
Ort verändert, so dass für die meisten Versuche kein 
Nachcentriren während der Dauer der Projection erfor¬ 
derlich ist, und ausserdem an der Differenziallampe durch 
eine besondere Einrichtung des Zahngetriebes ein Ver¬ 
rücken der unteren Kohle für sich nach auf- und abwärts 
auch während des Brennens der Lampe in bequemer
        

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