Bauhaus-Universität Weimar

Kupfersulside  Kupferwaren 815 
der Reinheit des angewandten Materials erhält kennen. Die Behandlung der -akuten Vergiftung, be- 
man entweder reinen Kupfervitriol oder mit Eisen-, steht in der Entleerun5g des Giftes durch Brechmittel 
Zinkä; E);icelEJitBioleiä)bgemischte VEtrioleöh die für (star5kFt Gaben vgn rjecl)wurzzlrcik;)er SZ3uspucihnpen 
in we der ont d r w "t des agens un in er rei i en arrei ung 
       
virio i e 'ne ro e, ri me, ie auge 'r e oni , i ; e eun -e in zu ermei en. 
Krystalle, die an dei3uft oberflächli(h verwittern, bei Dis chronische K., die bisher sehr selten be- 
10l)" getrocknet4Moleküle Krhftallwasser abgeben, obachtet worden ist, äußert üch durch Appetit- 
während derRest'erstb.ei200 entweicht. Das wasfer- losigkeit,.anhaltenden Mc-igendarmkatarrh, heftige 
           
er u a er an un ar i an.  i wie ei er ei oi , er op ung, on ern mer 
leicht löslich in heißem Wasser, aus dem beim Er- Durchfall besteht, durch ausfallende Schwäche und 
kalten der größte Teil krystallißert, unlöslich in Al- Niedergeschlagenheit; sehr häufig kommt eine eigen- 
kohodl. SZ;rlKupfeiiv;trkiol wird viccks)lfacl) vlerwenä,et: tüniFciEe rötliche ocBer grgnliche Färbkicäig des Rate, 
in er- avanop ati , in man en ga vani en der di ne und au der autdor,we ewa r ein- 
Batterien, in der Färberei, zur Darstellun. von lich auf einer Auflagerung von Kupferteilchen oder 
          
e aa getreides, in der edizin, im wa er reien der roni en  g ei t im we enti en derjenigen 
Zustande zum-Entwäfsern des Alkohols.  Ein der chronischen YleiversHiftung (s.  
ba;lis ches K, ist CaEe nianns Grün  d.4. H t  s.k usi)fEicsukfat. 
mmonium-  uprammonium u a n er az ere  up erwaren. 
fchivefelsaures Kupferoxhdamnioniak: Kupferwareu, al1;aus metallischem Kupfer 
Kupf(erg8lmiak, cuprum skult"urj(ium a1?d1k1)1onfii?- gcBfertigtensZlzcfren. ?5Krükhkeri1fIurden vonLikeifi Kupfer- 
kam, u -4NH -l-H 0, arm a s ein we e - mieden e taus o up er die zur n ertigung 
saures Angiä3o;nH1nFbetrack)tet wegen, in dessen Am- der KS nötigen Kupferbl3l)e, -Platten,h -Drähte 
monium a er toffatonie dur das zweiwertige und - tangen ge ertigt. eute werdeni nen die e 
.Fuhp;feriini;11on1unzl, N,I-IKCus, enrseylt find. Es ent- kki;pferiz5allE)hfakkrikcFtehvon den Walzwärkenf ge- 
e as eines aues ryta pu ver, wenn eine ie ert. o e up er ämmer und up er- 
Lösu.ng voin61TTelil KTi5pfervitsriol in ?chTeilen  wc;lgnkeii;ke gestkhZn in2Deiktfcl()land 42, ge einen 
monia mi ei en eingeit vermi tund tat ane ni en ei irer rtie 1901 an tangen, 
gkescbütäelt iä)ird, -;deifcinchscl7önen großen ti?slklfiä;en F?lechend17ind DrcäPt 1l2785tim Werte Zu 2F,ci, 5i1Jiill. 
."rhsta en eim1"i er i ten der ammonia ai en  iia dem us and ver enden. ie a der 
Lösung mit Weingeist. Es war früher offizinell. Betriebe für die eigentlichen K. ist zu etwa 8500 
 des Kupffers mit ?ttPcg 28g00fArsläeitern anzunlTinen. hAbgesehken 
mit wee. a we e up er, Kup er- von o en "up er mieden,we eim andwer s- 
s ulf1"ir, Cu2s, kommt in der Natur vor als Kupfer- mäßigen Betrieb nur den Bedarf ihrer Umgebung 
          
eim, r)i,en von up er re p 'nen m1 we e. ern a ri en ni o  on ern au te man- 
Cinfach-Schwefelkupfer, Kupfersulfid, cherlei Artikel der zahlreichen Kupferlegierun- 
Cus, entsteht -als schwarzer, in verdiinnten Säuren gen, aus Messing, Cuiv1-e p01j, Bronze, Tombak, 
unlöslicher Niedersä)lag beim Einleiten von Schwe- almi, schließlich auch aus Neußlber und dessen 
felwasjerstoff in Kupferoxydsalzlösungen. Es oxydiert verschiedenen Abarten gearbeitet. Die .85auptplciYe 
sich leicht zu Kupsersulsat, giebt beim Erhit-,en die der Fabrikation find die großen Städte, insonderheit 
Hälfte Yes Schwefels ab und geht in Halbschwefel- Berlin, München, Nürnberg, Dresden, Hamburg, 
kUiHek Uk1e'k- Bremen, Stuttgart, in denen die Tausende von 
UpfkkfUIfKtz s. Kupfersulfide. Artikeln des täglichen Verbrauchs, ebenso die ver- 
KUPfekfU!fUxete, soviel wie Kupfersulfide. schiedensten Sc.hmuok- und L1ixusgegenstände teils ge- 
 s. Uranglimme;i gosseZ l;RotgiH?,sgelbguf3.), teils g1efchmiedet, 
  I .Ug up "s s  td "t i e von a ineii weiter ve ar eit t, s 
VergiftUUg, die meist durch desilG1c:i11iiß "vei:HeSpreis Ziehen oder Draht zusammengesetzt  s. w. iverlI:ii. 
sZUfteI)k- DIE, M kUpfEMS1I, nicht oder schlecht ver- Hausindustrielliverden vieleGegenstände im Bezirk 
          
wo ei i gi ige se aure, mi aure oder e ig: ei agen, ero n, tena, üden eid ,eertigt. 
 K. e;it(lEehtnfsern;r durch Außer der sGlockengk)fßerei, die gleichfalls der 
.en enu man er rü e un em" e, ie, um upferindutriez zuzä en sein wird, i t die ert der 
;higei; eineKschiFne ggüne Farbe ZU kZedk;knfu;ite1r Zu- YeuzeitBantgehör:iide Herstellung vii)n Ffündhüt- 
a on up erpr para en einge o in , owie en, ro en n en ü en u er- 
bei manchen Gewerben (Tapetenfabrikanten, Maler) wähnen. (.1L5aupIißxze1berseFlh?n  Karlsruhe, 5;iür-n- 
durch Einschlucken von Grünspanstaub und Kupfer- berg und Berlin. Die Einsuhr von K. ist in Deutsch- 
TkfeUfatbe11 (Scheeleschem Grün und Schweinsurter land kaum von Belang, die Ausfuhr dagegen an- 
GVkM)- Wo egen die mit metallischem Kupfer at- sehnlich. 1901 wurden außer den bereits erwähnten 
beitenden H-Srofess"ionisten (Kupferschmiede, Gelb- Halbfabrikaten nach dem Auslande versendet: für 
gießer u. s. w.) gewöhnlich nicht gefährdet find. 35,s Mill. M. feine, 3,7 Mill. grobe K., 17,2 Mill. 
Die akute K. giebt sich durch hestiges Erbrechen Telegraphenkabel und für 5,6 MicI- Akkil-IeI"kezÜ'sI- 
(mitunter von grünlich oder bläulich gefarbten dringen, Patronen und Zündhüttk)eU- zUsCU1MeU 
MCffC11)- KOHkfThMerzen, bittern, grünspanarti- für 70,2 Mill. M., in denen "edotI) die Artikel der 
,en Geschmack, Stuhlzwang und blutige Stuhle, Kupferlegierungen mit enthaEten sind.k- Jn Eng- 
häufig auch durch Delirien, Krämpse, mühsame landistderHauptsiy derKupferindustrieinSwanfea; 
AkMUUg UND seht 1MkegeImäsIigen Puls zu er- dieAusfuhr betrug 1901fi"crK.0,9 MiU.,iürKupfer- 
Artikel, die man unter K vermißt, sind unter C aufzuf1tE)CU-
        

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