Bauhaus-Universität Weimar

Kondensator 533 
Wgissers wird der Sc-lzwimmer gehoben und dadurch wird.' Durch das am Boden des Topfes befindliche 
das Vent1l V geschlossen. Steigt das Wasser, so er- kombinierte Umgangs- und Entleerungsventil kann 
giesst es-sich in nd-en .8I)ohlraum des Schwimmers, das Innere desselben mit der Abwasserleitung ver- 
senkt. diesen und ossnet damit das Ventil V. Das banden werden. Der gefüllte Schwimmer ist durch 
Wasser kann dann vermöge des im Apparat herr- das Gewicht g so aiisbalanciert, daß die Ventile 
iCheI1deI1 Danipfdriickes in dem Rohr R emporsteigen leicht geschlossen gehalten werden. Steigt das Wasser 
 M V im Topse, so wird das Schwinimergewicht durch den 
, F sk4.l-F; Auftrieb leichter, iind das Gegengewicht kommt auf 
 F -       die.Ventil.e zur Wirkung. Es öffnet sich zunächst das 
T)    kleine, bei weiterm Wasserzuslusz langsam auch das 
  Ei?   IN große Ventil. Ebenso schließen Ich die Ventile bei 
  fis   abnehmendeniWasserstandelangsamund ohneStoß 
   Zur Entlastung des Topfes befindet sich im Deckei 
   F V   F?    (xe ist)  "i d D f 
;       1 u-  ein im er amp- 
; M  maschine (s. d.) durch eine Rohr-leitung in Verbin- 
   H.   der Z1t1ngsphär; ;)ollst(E:tnldig 
-      is; ene ä -  - 
         
; z-     nett) wird, wodurch im K..und Cylinder aus der 
   H-H; :-eite des Ko.lbens", die- mit dein K. in Verbin- 
TF T    . diing steht, ein m(oglichst vollkommenes Vakuum 
   
Fig, , mehr gewonnen,wird als heim Austritt des ab- 
    gehenden Dampfe-Z ins Freie. Die Kondensation 
und bei B in eine Leitung von bestimmter Höhe ge- kann dabei hauptsächlich aus zweierlei Weise ge- 
drückt werden. Nachdem sich der Schwimmtopf erst- sohehen. Bei der ersten Art bringt man den zu kon- 
leert hat,hebt er sich wieder durch den aus-,ern Wasser- deiisierenden Dampf mit kaltem Wasser welches in 
drnck iind schliesztV wieder ab n. s. w. Oft wird der den K. eingesprix-,t wird, in direkte Berührung. 
Kondensationstopf noch mit einer Vorkanimer ver- Die Erfindung dieses Einspritzkondensators 
bunden, so das;-das eintretendeKondensationswasser rührt von Wart her. Das kalte Wasser nimmt die 
erst diese und ein in derselben befindliches Sieb pas- Danipfwärme aus und wird mit dem Kondens- 
sieren muß, um von allen ihm etwa beigemischten wasser zusammen, ungefähr 40-50" C. heiß, durch 
Unreinigkeiten befreit zu werden. Eine derartige An- ?-Sie dvo1si tder  AZnmpe 
 on.ena  amt der im anipf 
 und Ciiisprit3,wasser,enthaltenen Luft entfernt. Be- 
 iiiixztxnxan dieses heiße Wasser als,Speisewasser sur 
  den-Kessel, so wird dadurch ein Teil der Wärme, die 
   M  verloren gegangen wäre, 
   Beigder zweiten Art geht der Dampf durch ein 
  , Fsi)ste;ii vo;i Röhren, dielvon kaltekn;) Wasser UN- 
   rö.m wer en, oder man äs3t umge e rt das Kü, - 
E  THE; wasser durch die Röhren fließen und den Dampf 
 :    von außen an die Röhren herantreten. Bei diesen 
s:   O.l)erslächenk-ondensatoreii hatman gegendie 
If;  , Eiiispritzko1idensatoren den Vorteil, das; sich das 
,-l  Es;  Kondenswasser nicht mit dem Kt"ihlwasser mischt- 
 ,  H2lusSdiegeni (?)ru1ide ssMd 'tkiäselbe1;1 bei Maschinen 
  für  es: amp er aus ies3i in nwendun , da 
 hier das Ko1idens-wasser wieder in die Kessel g3peist 
 werden und -als Kühlwasser-das Seew-asse.r. dienen 
   muss, 1veld)es als Speisewasser untauglich ist. Das 
 I Kühlwasser wird mittels einer Pumpe, der Cirkula- 
  tioiispunipe is.  durch den Oberflächenkondensator 
sa or voii F.0. ei findet eine etrennte8 a ser- 
 gettrieben. Bei 3Znißsog. GegenstromkoIi3dFn- 
T-,  undGLustle1itnahmes Zuwendung. gDer K. hat hier 
O-    die etat eines te enden Gefässes von gewisser 
 W 4 Hohe, in welches der Danipf vom u:iten, das kalte 
pkd1IU11c3 3EZgk der K. der FirmaBopp F-: Reuther Wasser aber von oben eintritt während die Lust- 
M MC1MIhe-iiii mit ebenfalls ofsenem, durch das auf abfi"ihrung noch oberhalb der Wasserzusührung statt- 
zWs1Sc)11tE1VEII Z jFkg-,4) pendelnde Gegengewicht g findet. Der zu kondensierende Dampf strömt somit 
CIxlSlZj1I(1I1ClEM"3U SChwimmer S. Mit dem letztern ist dem niedergeheiiden Kühlwasser entgegen und die 
die  verbunden-, die unten mit Lustpumpe (trockiie) fängt ihre Luft an der Stelle 
Allem kIO1I1E1I UND e!,USM großen in.-der Büchse V aus dem K., wo er durch das ei1iströmende.Kühl- 
untergebrac)tg11 BeI1UIkegeI versehen ist und oben in wasser seine niedrigste Temperatur hat und infolge- 
der durch Sc)l1BS-I dUTChbV0c)eUe11 HaubeHgesührt dessen nur wenig Dampf vorhanden ist. Der 
Artikel, die man unter K vermißt, find unter E aufzusuc1ien.
        

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