Bauhaus-Universität Weimar

Gilbkraut  Gildeineifter (Joh.) 965 
kungt zwischen Deutschland und C1igland vom 6. und charcikter hatten auch die im 13. und 14. Jahr-h. ent- 
10. lpril 1886 sollten die G. in die rit. Machtfphcire standenen großen C0mpanies der Mai-chants of the 
fallen, 1892 wurden sie unter eiigl. Protektorat ge- St-ap1.e und der 1Vlerchkint Adventurers, nach de-ren 
siegt. J.1lEeist wird  zßini.deiiZck)f1; ZkFä7bild naiIietntäich seit dem   zahflreiF)e 
S utzge iet er  at-f a iii e n ge örige ne o e ((regu -i e compan1es)) i i e en; ie e- 
            
rat a in e ii pz. 1886 ;  .f31iug, er e. - ragt; en ar zu ei en, in e on ere i au.- 
teil Australien (ebd.1883); B. von Werner, Ein la1idischeii Märkte für die, großen engl. Stapel- 
deutsches Kriegsschiff in der Si'idsee (Lpz. 1889; artikelWolle und Tuchvor Uberführung und Preis- 
 Aufl. 1890Js;;  Ilses 1?1a1;chgs risse dri;ck z1:h bewaZreiFchDacKgä7n Ersten imdFFHaigischen 
Meers du Sud (s ar.1900 ; teven on, nt1e out i- un an im eu en ) ei aa un ir e an- 
Se-is (Lond.1900).   iaiigs den G, namentlich den durch Eidfchwur ver- 
         
uung für Färberginfter (f. Gsenjsta), Schöllkraut (f. tif eh en G. gehörten die Altburgergilden in manchen 
(Jt1e1ido1Iium) iind Wau (f.   FhtäRteii DekitEl)lcinds Fig Firivilegie;te CZenoszzen- 
pflanzen.    -von- e age   a en -un räger e- egimen  is ie e- 
Gil Bluts (ipr. schillblas3), Titel eines TJtonians werbsgilden waren teils Handels- oder Kauf- 
Gilboa hieß 1) ein Ort in Palästina, bei dem manns-, teils Handwerksgilden. (S. Z-itufte.) Die 
Ach Saul mit seinem Heere zum letzten Kampf gegen Kaiifma.nnsgilden verfolgten in erster Linie gemein- 
die Philister lagerte (1 Sam. 28, 4), und danach same wirtschaftliche Jnteressen; meistenteils waren 
2) ein Gebirge, auf dem Saul und feine Söhne -in sie G. von Detailhändlern, seltener. allgemeine 
jenem Kampfe ihren Tod fanden (1 Sam.  Die- Handelsgilden. Auch für das Handelsintereffe und 
fes heißt heute Dfchebel Fukua (Fa,kua) uiid ist der die Sicherung des Re(htsschiit3,es im Auslande bil- 
nordö--ftlichfte, die große Ebene im Osten begrenzeiide deten.firh solche Kaufmannsgilden, die ihre höchste 
Auslaufer des.Berglandes von Samarien, zugleich Entwicklung in, der großen deutschen Hansa (f. d.) 
die Wafserfcheide zwischen dem Ren F(s?ison F) Ei-e1chteii. dE)gitdder 3lusbildking des Gmolderneii 
d dem Jordan, zu dein es im ten tei a ei t. taats- un tä tewe ens ver oren die .i re ur- 
äIner südl. TeFl ist friid7tgkirFroalssderli:i;5rdlkcl)e, bis sprünglicheZBedeutungchui?d Jus c5I)Iort kk)m?it in 
u518inanteigende. u em i"idi en iegt das derneuern ei nur no as ezei nung au män- 
Dorf Dschelbon, das alte G.   nischer Korporationen vor.  Die in Rußla-nd 
Gilde, ein altgerman. Wort, bezeichnete im noch bestRenden G. (Kaufleute erster und zweiter 
          
zu den auf Herrschaftsverhältnisfen, an dem e- teuer a en  iipez  g. id-a, as iden- 
schlechtsverbande oder dem marigenofsenschaftlicheii wesen im Mittelalter (Halle 1831); Gierke, jDeutsches 
 denFfreLen Willen der gä)eiF-  )18?S8) ; Foälik1din 1Slmith, 
ere ig en i g ie er zur ör erung gemein a - ng is g1 S on  ; ro ,  1 a Ores- 
licher Zwecke und Jnteresfen gebildet war. Jnseiner t0ri-i. (Gött. 1883); ders., The Huld 1ylerchant 
ersten Ausbildung scheint das Gildewesen mit den (2 Bde., Oxford 1890); Pappenheim, Die altdän. 
durch gemeinschciftlicheBeiträge veranstalteten Triiik- Schuf-,gild en (Bresl. 18;35); Hegel, Städte und G. der 
gelageti zufammenzuhängen, die in Verbindung mit german. Völker im Mittelalter (2 Bde., Lpz. 1891); 
gottesdieiistlichen Fei-erlichkeiten, bei Familienereig- Doren, -Untersuchungen lzur Geschichte der Kauf- 
iiifsen U, f. w. stattzufinden pflegten. Dass hat G. mannsgilden des Mittela ters (ebd. 1893); S. und 
im Dänischen noch die Bedeutung von. ahl. oder B. Webb, Die Geschichte des brit. Trade-Unionis- 
Gelage behalten. Im Mittelalter erscheinen die G., muss (deutsch Stuttg. 1895);. Artikel Gilden im 
         
eine zu ir i en un wo äigen we en un zu E. u .,1ena    
gegenseiti er Unterstützung; ihre. Zahl war sehr Gildemeifter, Joh., Orientalift, geb. 20. Juli 
l)eträchtlicg; in Köln soll es 80, in Lübeck 70, in ;812 auf Klein-Siemen in Meckleiiburg, studierte 
Hamburg sogar ä00 geYben haben. An Zahl ge- tät G3ttingeR Egid Bon;i Thfeol-ogZ Sind i;-Eient. 
ri1iger, aber grö er an .edeutiing waren,die vor- pra en. a em er ar,au. ein a r in ans 
      
Po it. und a s ewer sgi den. te )iit-,gi en .onn a rivat oceii "r orien  pra en un 
siichtel;i denRvohm Staat? in iE3idgei1lt"1gendegi Fasse  
gewä rten e is uyi ren itg iedern irr ge- a e -ernauii un  a or  ro e or er 
meinfa(;nesFelbfthilfebzuverfchafZnilNebesi? den dugh Thfeologie ulnd org:igtzLittgratärt ihcich Miigl)liIirg be- 
einen id wur ver undenen o geno en der  ruen, woi)m1 cizu ie e unga niver- 
standen bloße Sehnt-,genofsen, zu denen auch die fitätsbibliothekar übertragen wurde. 1859 wurde 
Frauen i:i;nd  gerechhiiet Z alsbordk ProHfeffoä des: oic1iknENSpriiEgBn Hart) 
wurden. n a en geiio en a ti en nge egen ei- onn. ern en. -ier at er  arz  on 
ten übte die G. über ihre Angehörigen eine wirkliche G-Z wissenschaftlichen Arbeiten find zu erJwahnen: 
Gerichtsbarkeit; He u1iterstül3te aber auch ihre Ge- ((Sck1ptoru1nArabumde rebus In(13c1s 1oci et optis- 
nossen vor dem öffentlichen Gericht, gewährte ihnen cu1a inei1jta)) (Bd.1, Bonn 1838), eine Ausgabe von 
Eideshilfe, zahlte bei entfchuldbaren Totschlägendas Kalidafas ccMegh-iduia et 9rji"1garati1aka)) (ebd. 
Wergeld u. s. w. Ja England wurden die G. dieser 1840), (zBiblj-othec.-re Sanscritae' specimen)) (ebd. 
Art vom Staate anerkannt und in feinen OrFanis- 1847), -die zweite Auflage von Lcis1ens ((Anth010gi-. 
mus aiifgenomme11. Jn Vielen engl. S(äiIdtei1 1l?eie  
eine ((Merchant giii1(1)) das eigentliche emeinWe e11 script01-um or-jei1ta1jum in Bib1i0thecaAcac emine- 
an welches Ach die übrige Bevölkerung als Schutz: B0nnensi)- (ebd.1864-76), ccSexti sententiae-)(ebd. 
genossen oder Hiiitersasfen anlehnte. Einen Gilde- 1874), ((Esc1rae 1iber qu-irtus -iiriibice)) (ebd.1877),
        

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