Bauhaus-Universität Weimar

244 Gefasslehre. 
sacralis media an der vorderen Seite des Kreuzbeines den Plexlls sacralis anliclls, 
welcher mit den benachbarten Blutadern in Verbindung steht. 
f. Die Yenae puolendae iuternae nehmen vorzugsweise das Blut der Damm- 
gegend und von den Schamtheilen nur die Vene profunde penis (clitoriclis) auf; 
während die Yeua tlorsalis penis (clitoridis) sich mit dem Plexus pudendalis ven- 
bindet und erst vermittelst dieses ihr Blut zum Theile in die Venae pudendae 
 ergiesst. 
Die Blutadern der Beckeneingeweide zeichnen sich dadurch aus, dass 
sie fast alle in ihren peripherischen Ausbreitungen Geflechte bilden, welche zwi- 
schen den Eingeweiden hindurch am Grunde des Beckens mit einander verbunden 
sind. Nur die vom Rücken des männlichen Gliedes oder von dem Kitzler her- 
kommende Vene folgt dieser Anordnung nicht.  
g. Die Vene (lorsalis penis (vena dorsalis penis mediana) entsteht an der 
Corona glandis aus zwei Gefässen, welche sich mehr oder weniger bald zu einem 
einzigen, in der Mittellinie des Rückens des Gliedes verlaufenden Stämmchen 
vereinigen. Dieses nimmt die Furche zwischen den beiden gleichnamigen Ar- 
terien ein, dringt nach rückwärts und gelangt unter dem Ligamentum subpubicnm 
her in das Becken zum Plexus prostaticus oder pudendalis. Während ihres Ver- 
laufes nimmt diese Vene zahlreiche Gefässchen aus den Schwellkörpern, veuae 
cavernosae, von der Haut des Gliedes, venae suhcntaneae dorsales, und von dem 
Hodensacke, venae scrotales anteriores, auf.  
Fig. 159. 
     
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Fig.1ö9. Venen des wßibllchen Beckens. 1,? 
1, rectum. 2, vedca uriuarla. mit plexus vesicalis. _3, ureter. A, uterul mit plexus uterhlul. '15, pletlli V1}; 
nalis. 6, corpus cnvarnouum veatibuli. 7, venao elitoridis. 8, venae pudandgg gxlgrnßg, S), vana P1139" 
eommunis. 10, plexus huemorrholdalis et hypognstricus. 11, vena. bypogastrleu. 
        

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