Bauhaus-Universität Weimar

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Geüisslehre. 
tudinalis superior durch die Foramina parietalia hindurch in Verbindung. 
Ausserdem steht er entweder in directem oder in indirectem Zusammen- 
hange (durch die Venae cerebrales superiores) mit den Venae anasto- 
moticae magnae cerebri, welche ihn um die Gehirnhemisphäre herum 
mit den Bluträumen an der Basis der Schädelhöhle verbinden. Der 
Sinus longitudinalis superior ist in seiner vorderen Abtheilung sehr eng 
und reicht nicht immer bis zur Crista. galli; in Folge der starken Zu- 
flüsse erweitert er sich nach hinten hin ziemlich stark; seine obere 
Wand ist entsprechend dem Sulcus longitudinalis des Schädeldachcs, 
an welchen sie sich anlegt, abgerundet. 
Zu beiden Seiten des Sinus longitudinalis superior linden sich, na- 
mentlich bei älteren Individuen, zahlreiche Wucherungen der Hirnhäute, 
PacchionischeGranulationen, welche in mehr oder weniger starke 
Vertiefungen eingelagert sind und sich häufig in den Sinus hinein- 
drängen. Die Räume, welche diese Bildungen aufnehmen, communiciren 
gewöhnlich durch enge Oeffnungen mit dem Sinus und stehen auch oft 
mit den Gehirnvenen in Verbindung. 
Fig. 144. 
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Fig. 144. Schematische Darstellung der Blutleiter der Schädelhöhle von innen und 
der Seita. 11T 
Die Schädelhöhle ist in sagitlfaler Richtung nahe der Mittelebene durchsägt; die Dura mater mit ihren Fort- 
sätzen ist auf der rechten Halfw erhalten.  1., o5 frontig. b, oa purietale. e, 0a oecipitis. d, 0a sphenoideum. 
e, os cthmoideum. f, os nasale.  A,_ fossa cranii anterior. B, fossa cranii media. C, fossa uranii posterior. 
D, tentnrium cerebelli. E, falx cerebn.  1, 1,1, aiuus longitudinnlis superior. 2, ainus longitudinalis inferior. 
3, venae cerebrales internae. 4, sinus rectus. 5, torcular llerophili. 6, sinus transversus. 6', sinus sigmoideus. 
7, siuus occipitalis. 8, sinne petrosus superior. S), nimm petrosua lnferior. 
ß) Sinus falciformis inferior (Sinus longitudinalis inferior, SiHttS sagittalis 
inferior, sinus sagittalis minor, vena falcüormis). In den unteren, 
concaven Rand der Falx cerebri ist ein kleiner Venenraum, meist von 
dem Ansehen einer Vene, eingebettet, welcher etwa. in der Mitte dieses
        

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