Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tristan und Isolde
Person:
Gottfried <von Straßburg> Hertz, Wilhelm Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4386785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4387986
Wie der es wollte nnd befahl, 
Brach los aufs Meer mit einem Mal 
Ein Sturm von schrecklicher Gewalt. 
Die Schiffer alle sahen -bald, 
Hier sei nicht zu widerstehn; 
So ließen sie das Schifflein gehn, 
Wohin"5 die wilden Winde jagten, 
Und Wenige, die nicht verzagten, 
Zu retten Leib und Leben. 
Sie sahn sich hingegeben 
2ln einen letzten Trost, und der 
War genannt das Ungefähr. 
EndloI in des Statius Gewalt 
Gieng"S auf und nieder, daß sie bald 
Mit den empörten Wogen 
Wie in den Himmel flogen, 
Bald nieder-schossen in den Grund 
Wie in der Hölle tiefsten Schlund. 
Es wiitheten die Wellen, 
Daß von den Schiffsgesellen 
Sich keiner aufrecht hielt an Bord 
Acht Tage nnd acht Nächte fort, 
Bis ihnen von dem Schwanken 
Vergiengen die Gedanken 
Und alle Kraft gebrochen war. 
Da rief denn Einer aus der Schaut: 
Ihr Herrn, mich dünkt, Gott steh mir bei! 
Daß es des Himmels Strafe sei, 
Wie wir in 2lengften leben 
Und kaum noch lebend schweben
        

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