Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tristan und Isolde
Person:
Gottfried <von Straßburg> Hertz, Wilhelm Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4386785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4393217
Brangiine, horch, er(-zeb dich leis 
Und heiß den T-cnappen par-aneiS U. s. w. 
Brangäne, die hier pli"-glich wie eine uns längst 
Bekannte aufgerufen wird, heißt bei Eilhart Brangene, 
bei seinen Ueberarbeitern Brangile, im VolkSbuch 
Brangel, bei Hans Sechs Brangel, gereimt auf Mangel; 
in den q1tfkkmz. Viehtnngen Brengain, B:-angien und 
Brengien, bei Marie de France Brenguein, aItenglisc-h 
Brengwain, kYmrisch Brangwen, das mit S-:böni1ais 
erklärt wird ('1"risi-an, ed. Michel I. I-xXV). Sie 
nennt in unserem Gedicht Morold ihren Verwandten 
 im wälischen Märchen ist Brangwen die Gattin 
jenes irisiizen Fürsten Martl2olouci) (s. Morold), der sie 
aus Haß gegen ihre Tandsleute, die KYmren, an seinem 
Hofe wie eine Magd hält (Habin0zion H. I-any Guest 
III-  
paraneiS, par-anjs, bei Eilhart, im deutschen 
Volk3bucb nnd bei Hans Sacl7s permis; im 21ltfranz. 
permis li bloi5 (der Blonde). Bei Gottfried ist er der 
Page der Königin Jsolde von Jrland und verschwindet 
mit dieser aus dem Gedicht; bei Be:-ex folgt er wie 
Brangiine seiner jungen Herrin nach Korntvall, und 
im französ. Roman wird er Klausner bei ihrem Grab. 
2lch, Frau junge Königin: 
Die Ante-de Frau (Heu-in) bezeichnete den adeli-Hm 
Stand nnd kam daher den Unverheiratheten wie den 
Vekheiratl-keten zu. König und Königin heißen nach 
germanisch-römisdkem Sprachgebrauch Alle von könig-
        

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