Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tristan und Isolde
Person:
Gottfried <von Straßburg> Hertz, Wilhelm Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4386785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4393062
oder Gormond. Diese Form taucht in der anglo- 
       
Gar-mai-m(1 vor-amas, sagt Jngulph (soript. ed. sa- 
vi1e P. 869); ebenso Wilhelm von Malmsbury: ro: 
Gudrum, quom nagt:-i Gar-munc1u1n vor-a.nt  11, 
o. X) und im I-in-ro do rein do Brita.nio  Glaser, 
Land. l865, F. 54Ii). 
Kein Wunder, daß siak die Sage mit Eifer der 
getvaltigen Gestalt dieses nordischen Wikings bemächtigt 
hat, der Jahrzehnte lang auf englischen1 Boden herrschte, 
vor dem 21elfred, der gefeierte Liebling der Sachsen, in 
die 1Vinterwildniß von Some-.-set entweichen mußte. 
Zu ihm, dem König Garmnnd, kam nach der roman- 
tischen Uel-erliefetIng der vertrielsene Sachsen!-Znig als 
Minstrel, um seine Heimlichkeiten zu erspähn (l-ivot-e 
do :-ais, zu. 52). Bei der Belagerung von Cirencesier, 
so erzählte man, habe GurmUnd gefangene Sperlinge 
mit Nußschalen voll brennenden Pech- an den Flügeln 
in die Stadt heimsliegen lassen, wodurch diese bald in 
Feuer aufgegangen sei. Diese Sage findet sieh im 
altfranzösiskhen Brut von Ware (od. I-o Eva: do 
I-inoy I1. 247) nnd im kymrifchen de- Tysilio (San- 
Marte, Gottfried von Monmouth p. 568), ausführliche- 
und mit selbständigen, der Volkssage entlehnten Zügen 
vermehrt im englischen Brut von Ia7amon (oa. Jliladdon, 
London is-X7, III, i70  auch die Tit- sie:-l.iI1i 
v. 594I- (San-Max-te, die Sagen von Merlin, Halle l85Z, 
P. 290) und Giraldn5 Caml-rensiS kennt sie ('kopo- 
g"r8ph.ia Tiber-nich Disi-. IlI,  39; vergl. über 
eihnliche Sagen sie!-recht, Co:-so-sing p. 8l). Später
        

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