Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tristan und Isolde
Person:
Gottfried <von Straßburg> Hertz, Wilhelm Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4386785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4392594
Daß mit Jsold Ihr wiederkehrt, 
Sorgt, daß es Niemand sonst erfährt. H 
Eurer Schwester hehlt"s vor Allen, 
Daß sie nicht mag in Argwohn fallen. 
Sagt, eine fremde Ue!-ztin sei"s, 
Die schweren Wunden Hilfe weiß. 
Nehmt Euch mein Schiff; es liegen dort 
Zwei Segel, schwarz und weiß, an Bord. 
Das weiße Segeltuch entrollt, 
Wenn ihr zuriickkommt mit Jsold; 
Doch kommt Ihr ohne sie, so laßt 
Das schwarze niederwehn vom Mast. 
Ich weiß nichts weiter. Gottes Gnade 
Geleit" Euch, Freund, auf Eurem Pfade 
Und führ-" gesund Euch wieder her! -  
Er schwieg im Schmerz und seufzte set;-km-, 
Und weinend bog sieh über ihn ff  
Im 2lbschiedSkusse Kaödin.  
Er lud fein Schif nach Kaufmanusln-auch, 
Und bei de- Winde- erßem Hauch 
Ließ er die Segel richten, 
Die schweren Anker lichten 
Und fuhr durch Sehn-all und Wogendran- 
Jns hohe weite Meer hinaus. 
Ein schön Gesinde war an Bord, 
Und Seidentii-her lagen dort 
In farbig Iäehtigem Gewirre, 
Von Tours die köstlichsten Geschirre, 
Edle: Wein von Poitou, 
HispanfcheS Fedetspiel dazu
        

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