Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tristan und Isolde
Person:
Gottfried <von Straßburg> Hertz, Wilhelm Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4386785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4392269
Er sang, er schrieb, er las ihr vor; 
Was ihr ergeZte 2lug7 und Ohr, 
Darauf war stets sein Sinn gestellt. 
Er blieb ihr treulich zugesel1t 
Und kiirzt9 ihr manche Stunde 
Mit seinem Liedermunde 
Und seiner kiinEereichen Hand. 
Trißan erdaehte und erfand 
Für jede Art von Saitenspiel 
Der schönen Melodien viel, 
Die noch beliebt sind weit und breit. 
So kam"S, daß er um diese Zeit 
Die edle Ttiitansweise fand, 
Die man noch heut in jedem Land 
So gern vernimmt, die nicht vergeht, 
So lange diese Welt besteht. 
Gar manchen lieben Tag geschah"5, 
Wenn das Gesind beisammen saß, 
Er und Jsot und Kaödin, 
Der Herzog und die Her-zogin 
5ammt Frauen und B-neuen, 
Da dichtet" er Canzonen, 
Rondaten, Liedchen Zier und fein 
Und web s1ets diesen Kehrreim ein: 
Jsot me diene, If(-t m"amie, 
Er: on- ma merk, en ou- ma vie! - 
Weil er den Namen sang so gern, 
So wähnten all die Fraun und Herrn, 
Das könnte nach dem Augenschein 
Nur ihre Maid Jst-lde fein,
        

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