Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tristan und Isolde
Person:
Gottfried <von Straßburg> Hertz, Wilhelm Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4386785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4391628
In weiter wiiPer Wildniß lag, 
Was damit man vergleichen mag, 
Daß Minne nicht mit ihren Gaben 
Auf offner Straße ist zu haben, 
Noch auf dem Felde liegt bereit: 
Sie lauscht in wilder Einsamkeit. 
Es ist ein mühevoller Pfad, 
Auf dem man ihrer Klause naht. 
Die Berge liegen um sie her, 
In mancher Icriimmung kreuz und quer 
Verfehlungen hin und wieder; 
Die Steige auf und nieder 
Sind mit Genesis uns Vuldern allen 
So wire veksqhii.ttet und zerfallen, 
Daß, wenn im Pfad, auf dem wir gehn, 
1Vir"s nur mit einem Tritt versehn, 
Wir ans den J:-rgekvinden 
Uns nimmer heimwärts ßnden. 
Doch wem sein Glück es mag verlk-ihn, 
Daß er zur Wildniß kommt hinein, 
Dem wird an- seinen Mühen 
Ein selger Lohn et-blühen; 
Ver findet feines Herzen- Spiel, 
Und was den Ohren je geßel, 
Und was da- 2lug" erfreuen soll, 
Von all dem ist die Wildniß voll, 
Und niemals möcht' er wieder fort. 
Das weiß ich wohl; denn ich war dort, 
    
G2lp1"Tkt ums; Vogel und Gethier
        

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