Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tristan und Isolde
Person:
Gottfried <von Straßburg> Hertz, Wilhelm Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4386785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4391000
Am Oelbaum. 
 er Zwerg Melot ritt unverwandt 
 Zum Walde, wo er Matten fand, 
  - Um diesem schleunigst kund zu thun, 
Er habe 3uversichtlich nun 
Die Wahrheit an den Tag gebracht. 
Er gab Bericht von seiner wacht, 
Was dort beim Brunnen war geschehn: 
Jhr mögt die Wahrheit selber sehn, 
Sprach er zum König, wol1et Ihr,  
So reitet heute Nacht mit mir. 
Ich weiß, wenn mich nicht Alles trügt, 
Sie kommen, wie es sich auch fügt, 
An jenen Ort noch diese Nacht. 
Dann nehmet selbst ihr Thau in Acht, 
Beschaut Euch Tristan und Jsot. - 
Da ritt der König mit Melot, 
Seines Her3eleid5 zu warten, 
Und als sie kamen in den Garten 
G-heim zu nächtgek Stunde 
Und suchten in der Runde, 
Da fand der König mit dem Zwerge 
Keinen Ort, wo er sich bärge,
        

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