Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tristan und Isolde
Person:
Gottfried <von Straßburg> Hertz, Wilhelm Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4386785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4390895
In Reden und Geboten, 
Und hatte bald erfahren, 
Sie fiiinden in der Minne Bann: 
Die Beiden sahn einander an 
Mit allzu süßen Mienen, 
So daß er unter ihnen 
Die Liebe klar erwiesen fand. 
Er that dem König auch bekannt, 
Daß da wahrhaftig Minne sei, 
Und nun be:-iethen diese Drei, 
Maske, Marjodo, Melot, 
Wenn Tristan auf des Herrn Gebot 
Vom Hofe müßte scheiden, 
So würde wohl an Beiden 
Die Wahrheit kund und offenbar. 
Und wie's im Rath beschlossen war, 
So bra(ht" e- Marke schnell zur That. 
Um seiner Ehre willen bat 
Er T:-isIan, daß er nimmermehr 
Seine Wege wie bisher 
Zur Kemenate nähme, 
Auch sonst nicht dahin käme, 
Wo der Frauen eine wäre; 
Am Hofe gienge eine Mähre, 
Drum sollt7 er meiden fürderhin, 
Woran- ihm und der Königin 
Leid nnd Schande möcht' entstehn. 
Und also war es bald geschehn; 
Gehorsam nach des Königs Wut 
Mied Tkißan sorglich jeden Ort
        

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