Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tristan und Isolde
Person:
Gottfried <von Straßburg> Hertz, Wilhelm Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4386785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4390875
Daß ich, Herr, dürfte mit Euch fahren, 
So ließ, ich diese Lande wahren 
Und pflegen, wer da wollte, 
Wenn ich nur mit Euch sollte. 
Jedoch vor Allem machet Ihr 
Mit Euren Landen und mit mir, 
Recht was Euch selber diinke gut; 
Das iß mein Wille und mein Muth. 
Wenn ich nur sinnen darf und streben, 
Euren Wünschen nachzuleben, 
So macht kein Kummer mir Beschwerde, 
Was aus Land und Leuten werde.  
So schmeichelt Ae dem Herrn sieh an, 
Bis wieder sie sein Herz gewann, 
Daß den Verdacht er von sich wie- 
Und allen Zweifel schwinden ließ 
An Frau Jsolden- Treue 
Und so sein Weib auf- Neue 
Acker Schuld und aller Schmach 
Von ganzem Herzen ledig sprach. 
Vom Truchseß aber wußt" er klar, 
Daß er ein schnöder Lügner war, 
Obwohl ihm der doch ohne Wahn 
Die rechte Wahrheit kandgethan.
        

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